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Ein Bahnhof ist die erste Visitenkarte der Stadt

Von links: Roland Lahr vom Bahnhofsmanagement Gießen, Stephanie Becker-Bösch und Dieter Richter, Anlagenverantwortlicher Stellwerktechnik.

Zum Thema Umbau und Verschönerung des Bahnhofs in Friedberg traf sich Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch mit Dieter Richter - Anlagenverantwortlicher Stellwerktechnik - und Roland Lahr vom Bahnhofsmanagement Gießen.

Der Friedberger Bahnhof ist, wie viele andere Bahnhöfe auch, in die Jahre gekommen. Immer wieder wurden die Sicherheitsmängel für Reisende in den späten Abendstunden moniert und die unzulängliche Barrierefreiheit.

„Mehr als 15.000 Menschen nutzen hier die Möglichkeit zum Ein-, Aus- und Umsteigen. Das Gebäude und die gesamte Anlage sind, nicht nur nach meiner Meinung, nicht mehr kundenfreundlich und in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Friedberg ist verkehrsgünstig an den ÖPNV angeschlossen und der Bahnhof ist ein wichtiger Knotenpunkt im öffentlichen Personennahverkehr, von hier aus geht es mit guten und zügigen Verbindungen in alle Richtungen. Der Bahnhof ist eine wichtige Schnittstelle für die Regionalentwicklung im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs in der gesamten Region“, stellt Stephanie Becker-Bösch fest. „Leider stehen die guten Reiseverbindungen in keinem Verhältnis zum Erscheinungsbild. Viele Wetterauer Bürgerinnen und Bürger haben in den letzten Wochen und Monaten immer wieder davon gehört, dass sich hier bald etwas tun wird. Ich danke Herrn Lahr vom Bahnhofsmanagement Gießen, dass ich heute nähre Informationen erhalten konnte.“

Ende 2018, jedoch spätestens Anfang 2019 sollen die Baumaßnahmen beginnen. Barrierefreiheit im Bahnhof durch Aufzüge zu den Gleisen, neuen Treppen und neuen Bahnsteigdächern. Auch die Unterführung soll ein modernes Gesicht erhalten.

„Ich bin mir durchaus bewusst, dass der Denkmalschutz die Planungen des Umbaus vor eine Herausforderung stellt. Doch ich bin mir sicher, dass die Deutsche Bahn ihren Kundenservice hier am Bahnhof Friedberg auch unter Beachtung der denkmalschutzrechtlichen Belange im Bahnhofsgebäude und den Bahnsteigen umsetzen wird. Und wenn dann noch eine Toilettenanlage dazu kommt, bin ich sicher, alle Wetterauerinnen und Wetterauer, die den Friedberger Bahnhof nutzen, sind unendlich dankbar“, so Becker-Bösch abschließend.

veröffentlicht am: 10.10.2017

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