Kreisverwaltung Wetterau

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Exzellente Trinkwasserqualität in der Wetterau

Landrat Arnold schätzt die Qualität des Wetterauer Trinkwassers aus der Leitung.

Am 22. März wird weltweit der Tag des Wassers begangen. An diesem von den vereinten Nationen ins Leben gerufenen Tag soll auf die Bedeutung des Wassers für das tägliche Leben aufmerksam gemacht werden.

In der Wetterau haben wir das Glück, eine hervorragende Wasserqualität zu haben. Überhaupt ist die Trinkwasserqualität in Deutschland hervorragend. „Insbesondere aus größeren Wasserversorgungen ist das Wasser flächendeckend sogar von exzellenter Qualität“, attestiert das Umweltbundesamt die hohe Qualität. Außerdem wird Trinkwasser, anders als Flaschenwasser, täglich kontrolliert.

Mineralwasser auf dem Vormarsch

Trotz der hervorragenden Qualität des Leitungswassers wird auch in der Wetterau immer mehr Mineralwasser in Flaschen getrunken. Tranken die Deutschen im Durchschnitt des Jahres 1970 noch 12,5 Liter Mineralwasser, so waren es 45 Jahre später, sage und schreibe, 144 Liter, was bei einem Vier-Personen-Haushalt im Jahr immerhin 138 Euro kostet, vorausgesetzt, man kauft das billigste Mineralwasser zum Literpreis von 24 Cent. Man kann aber auch 400 Euro ausgeben, wenn man zu Mineralwasser bestimmter Marken zu 70 Cent den Liter greift. Für die gleiche Menge Leitungswasser fallen indes gerade einmal zwei Euro an. Noch stärker fällt die Ökobilanz ins Gewicht. Denn Leitungswasser wird weder abgefüllt noch abgepackt, und auch nicht transportiert wie Mineralwasser, vor allem nicht über hunderte oder tausende von Kilometern.

Wenn Mineralwasser, dann aus der Region

Jeder zehnte Liter Mineralwasser, der in Deutschland getrunken wird, kommt aus anderen Ländern, oft aus Frankreich oder Italien, was für eine verheerende Ökobilanz für dieses Wasser sorgt. „Wenn man sich schon, vielleicht aus geschmacklichen Gründen, für Mineralwasser entscheidet, dann sollte es ein Mineralwasser aus der Wetterau sein“, wirbt Landrat Arnold für das Wasser aus der Region.

Trinkwasser schützen

Sorge bereitet Landrat indessen auch die Frage, ob infolge des Klimawandels – mit trockenen Sommern und regenärmeren Wintern – das Wasserdargebot künftig so erhalten bleibt, oder ob die Menschen sich auch bei uns auf Verbrauchseinschränkungen einstellen müssen. „Um dauerhaft Wasser in exzellenter Qualität zu haben, müssen wir mit dem Rohstoff Wasser sorgsam umgehen und es schützen“, so Arnold. Die EU-Wasser-Rahmenrichtlinie trägt dazu bei. Sie verlangt, den guten Zustand der Wasserkörper zu erhalten. Das bedeutet auch Grundwasser auch vor qualitativen Beeinträchtigungen zu schützen. „n einer agrarwirtschaftlich geprägten Region, wie die Wetterau, wird diese Herausforderung durch die fachliche Beratung der Landwirte, insbesondere bei der Düngung wahrgenommen. Die Rahmenrichtlinie besagt weiter, dass spätestens im Jahre 2027 alle Oberflächengewässer „einen guten ökologischen und guten chemischen Zustand sowie ein gutes ökologisches Potential“ haben müssen. In der Kreisverwaltung des Wetteraukreises ist die Fachstelle Wasser- und Bodenschutz mit dieser Aufgabe betraut.

veröffentlicht am: 20.03.2017

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