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„Voll der Osten – Leben in der DDR“ – Ausstellung im Kreishaus

Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler eröffnet die Ausstellung „Voll der Osten – Leben in der DDR“.

Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler hat am heutigen Montag (12. Februar 2018) die Ausstellung „Voll der Osten – Leben in der DDR“ eröffnet. Herausgegeben wurde die Ausstellung von der Öffnet externen Link in neuem FensterBundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und Öffnet externen Link in neuem FensterOSTKREUZ-Agentur der Fotografen.

In den 1980er Jahren zog der Fotograf Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam. Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten.

Die jetzt eröffnete Ausstellung lädt zu einer Bilderreise in die Zeit der Teilung ein. Gezeigt wird die ungeschminkte DDR-Realität, an die sich heute selbst Zeitzeugen kaum noch erinnern. Die Ausstellung präsentiert auf 20 Tafeln über 100 bekannte und unbekannte Fotos von Harald Hauswald. Die Texte der Ausstellung hat der Historiker und Buchautor Stefan Wolle verfasst, der wie der Fotograf in der DDR aufgewachsen ist. Die Ausstellungstafeln verlinken mit QR-Codes zu kurzen Videointerviews im Internet, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie und in welchem Kontext das jeweils zentrale Foto der Tafel entstanden ist.

Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler rät insbesondere Schulen zum Besuch der Ausstellung. „Fast 30 Jahre nach der Wende ist vieles nicht mehr bekannt. So wurden auf den Tag heute vor 30 Jahren in Dresden Demonstranten festgenommen, weil sie die Wahrung der Menschenrechte gefordert hatten. Unsere Demokratie“, so Weckler, „wurde erkämpft und sie ist nicht selbstverständlich, sondern durchaus auch bedroht.“

veröffentlicht am: 12.02.2018

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