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Weckler zu Besuch in der Seementalschule in Ober-Seemen

Schuldezernent Jan Weckler und Gabriele Mewes, seit 2015 Leiterin der Seementalschule, hören Leon (Klasse 3), Fiona (Klasse 4), Sophia(stehend, Klasse 4) und ihrer Schwester Sarah (Klasse 1) beim Musizieren zu.

Die Seementalschule trägt ihren Namen von dem rund 37 Kilometer langen Seemenbach, der nördlich des Gederner Ortsteils Ober-Seemen entspringt. Bei einem Besuch hat sich Schuldezernent Jan Weckler einen Eindruck von der kleinen Grundschule verschafft.

Ober-, Mittel- und Nieder-Seemen: Aus diesen drei Ortsteilen kommen die 67 Schüler und Schülerinnen, die die einzügige Grundschule besuchen. Eine kleine Schule mit einem kleinen pädagogischen Team: vier Lehrkräfte, verstärkt durch eine Musiklehrerin und einen Pfarrer, der für den Religionsunterricht zuständig ist.

„Kleine Schulen im ländlichen Raum, das ist eine ganz eigene Welt mit einem besonderen Charme“, sagt Schuldezernent Weckler. Aber nicht nur: „Schule ist ein regionaler Faktor, eine Sozialisationsinstanz, eine Ressource und gehört zu einer nachhaltigen Entwicklung. Es ist wichtig, regionale Bildungsangebote zu erhalten und Standorte zu sichern“, betont Weckler, „denn wenn wir kleine Grundschulstandorte erhalten, wird die Region auch attraktiver für junge Familien, die sich entscheiden in der Region zu bleiben oder hierher zu ziehen.“

Die Betreuung für die Jungen und Mädchen der Seementalschule übernimmt ein Förderverein ab der fünften Unterrichtsstunde bis 15 Uhr. Wichtiges Standbein ist die Musikarbeit, so kooperiert die Grundschule bei ihrem musikalischen Angebot zum Beispiel mit dem Chor vor Ort.

veröffentlicht am: 13.02.2018

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