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Weitere Fördermittel für das Degerfeld in Butzbach

Von links: Beate Lüders, Fachdienst Familie und Soziales der Stadt Butzbach, Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch, Bürgermeister Michael Merle und Annette Krämer, Fachdienst Familie und Soziales der Stadt Butzbach.

Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch konnte vor einigen Tagen einen weiteren Förderbescheid des Landes Hessen an Bürgermeister Michael Merle übergeben.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert auch 2017 das sozialintegrative Projekt im Rahmen der Gemeinwesenarbeit der Stadt Butzbach im Degerfeld.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die Arbeit im Degerfeld fortgesetzt werden kann. Kommunikation und Austausch sind wichtige Mittel, um Familie zu stärken, Vorbehalte abzubauen und den Sozialraum zu stärken“, erläuterte Stephanie Becker-Bösch bei der Übergabe des Bescheides.

Das Degerfeld war schon immer durch die große Aufgabe der Integration geprägt. Die ersten Einwohner waren einerseits Butzbacher, aber gleichzeitig nach dem Krieg auch Fachkräfte aus verschiedenen Teilen der damals jungen Bundesrepublik und – nicht zu vergessen – Flüchtlinge aus ehemaligen deutschen Gebieten im Osten. Der Integrationsbedarf setzte sich fort: In den sechziger und siebziger Jahren waren es zumeist türkischstämmige Gastarbeiter, in den 1980er und 1990er Jahren Russlanddeutsche und Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien. Heute sind es Flüchtlinge aus Vorderasien oder Afrika.

Für das Degerfeld bedeutet dies, die Beziehungen der Menschen im Stadtteil untereinander zu fördern und zu beleben, die Menschen miteinander in Kontakt und ins Gespräch zu bringen. Dies ist eine anspruchsvolle und nachhaltige Aufgabenstellung, denn das Degerfeld hat zu seinen „alteingesessenen Bewohnern“ durch das neue Wohngebiet im Süden des Stadtteils viele neue Bewohner hinzubekommen.

Hierbei hilft das neue Quartierszentrum, das als „soziale Mitte“ den neuen Treffpunkt für das Wohngebiet Degerfeld darstellt. Das Wichtigste hierbei sind die Menschen des Wohngebiets, die sich durch ihre Initiative und Beteiligung für Verbesserungen und Veränderungen in ihrem Wohngebiet einsetzen.

„Soziale Stadt im Degerfeld“ bedeutet deswegen auch, den Menschen Räume und Gelegenheiten zu eröffnen, um miteinander zu leben, voneinander zu lernen und sich gemeinsam für das Wohngebiet und die dort lebenden Menschen einzusetzen.

veröffentlicht am: 17.07.2017

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