Vertrag für Mittagsverpflegung an Kurt-Schumacher-Schule unterzeichnet

Vertrag für Mittagsverpflegung an Kurt-Schumacher-Schule unterzeichnet

Vertrag für Mittagsverpflegung an Kurt-Schumacher-Schule unterzeichnet


Die Weichen sind gestellt: Ab Anfang März wird das Berufsbildungswerk Südhessen (bbw) mit der Ausgabe eines qualitativ hochwertigen Mittagessens in der neuen Mensa der Kurt-Schumacher-Schule beginnen. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten heute vor Ort der Wetterauer Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel und die Geschäftsführerin des bbw, Renée Eve Seehof. Neben der Gesamtschule wird auch die benachbarte Pestalozzischule das neue Angebot nutzen. Daher waren auch beide Schulleitungen, Franz Wild und Ines Kolarov, anwesend.


v.l.n.r. Schulleiter Franz Wild, Renée Eve Seehof, Geschäftsführerin des bbw, Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel und Schulleiterin Ines Kolarov.

v.l.n.r. Schulleiter Franz Wild, Renée Eve Seehof, Geschäftsführerin des bbw, Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel und Schulleiterin Ines Kolarov.

"Beide benachbarten Schulen nutzen die Möglichkeit, mit einem gemeinnützigen Träger für die Mittagsverpflegung zusammenzuarbeiten. Mit dem bbw haben sie sich für einen zuverlässigen, ortsansässigen Partner entschieden. Dass dort auch gleichzeitig junge Menschen im Rahmen ihrer Ausbildung im gastronomischen Bereich profitieren, freut mich ganz besonders", so Betschel-Pflügel vor Ort. 

Den Schülerinnen und Schülern, aber natürlich auch den Lehrkräften und dem Schulpersonal, stehen künftig täglich zwischen 12 Uhr und 14.30 Uhr zwei Menüs zur Verfügung. Die Auswahl muss zwar schon am Vortag erfolgen, ein modernes EDV-gestütztes Bestell und Bezahlsystem sorgt hier jedoch für einen reibungslosen Service. "Das bbw wird aber auch in der Lage sein, kurzfristigen Hunger zu befriedigen, soweit dies einen gewissen Umfang nicht übersteigt. Das muss sich aber einspielen", zeigte sich Betschel-Pflügel erfreut über die professionellen Verhandlungen mit dem neuen Servicepartner. 

Das bbw Südhessen bietet jungen Menschen mit Behinderung oder Benachteiligung berufliche Vorbereitung und vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten. Sabine Emmert, Ausbildungsleiterin im bbw, bekräftigt: "Im Bereich Gastronomie verfügen wir über ausgewiesene Erfahrungen. Im Rahmen unseres Ausbildungsangebots betreiben wir ein eigenes Ausbildungsrestaurant, das "Deutsche Haus" in Butzbach, das "Café an der Nidda" im ASB-Altenzentrum in Karben und gemeinsam mit dem Berufsförderungswerk Frankfurt das "Hotel zu den Quellen" in Bad Vilbel. Mit der Übernahme des Mensabetriebes in der Kurt-Schumacher-Schule kommt nun ein weiteres, wichtiges Praxisfeld hinzu, das es unseren Auszubildenden ermöglicht, ihr Können anzuwenden und im direkten Kundenkontakt weiterzuentwickeln".  

Eine funktionierende Mittagsverpflegung ist ein wesentlicher Bestandteil für Schulen mit Ganztagsangeboten, sowohl im Grundschulbereich als auch bei weiterführenden Schulen. "Wir legen dabei Wert auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung", hebt Schuldezernent Betschel-Pflügel hervor.  

Ines Kolarov und Franz Wild bedankten sich ausdrücklich bei allen an der Planung und Errichtung der Mensa beteiligten Partner: "Damit bricht ein neues Zeitalter an beiden Schulen an. So wird es an der Kurt-Schumacher-Schule, die schon seit 15 Jahren Schule mit einem offenen Ganztagsangebot ist, endlich ein Verpflegungsangebot geben, das den gesamten Bedarf abdecken kann. Dass sich als Verpflegungspartner das bbw Südhessen bereit erklärt hat, ist besonders erfreulich, da es von Anfang an der Wunschpartner der gesamten Schulgemeinde war". 

"Die gute Zusammenarbeit zwischen der Kurt-Schumacher-Schule und dem bbw   hat inzwischen schon Tradition", sagt Renée Eve Seehof, die Geschäftsführerin des bbw. Sie freut sich auf das neue Projekt. Um Arbeitsabläufe zu optimieren, sollen die Erfahrungen aus dieser neuen Kooperation in regelmäßigen Zusammenkünften diskutiert werden. Eltern, Schüler und Lehrkräfte sind aufgerufen, gemeinsam mit Kreis und bbw Verbesserungspotential aufzudecken und Anregungen einzubringen. Für die Vertragspartner ist Transparenz und ein offener Umgang mit berechtigter Kritik und praktikablen Vorschlägen der richtige Weg zu einer stetigen Optimierung der Strukturen.


Erstellt am: 2010-02-03