Schuldezernent unterstützt Weg der John-F.-Kennedy-Schule zur offenen Ganztagsschule
Schuldezernent unterstützt Weg der John-F.-Kennedy-Schule zur offenen Ganztagsschule
Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel zeigte sich verwundert, über die Forderung der Kreistagsfraktionen von CDU, FWG/UWG und FDP, an der Bad Vilbeler John-F.-Kennedy-Schule eine "gebundene Ganztagsklasse" einzuführen. "Dies mit dem Elterwillen zu begründen und gleichzeitig außer Acht zu lassen, dass die Schule nach intensiver und breiter Diskussion sich für die offene Form der Ganztagsschule entschieden und dies entsprechend beim Kultusministerium und beim Wetteraukreis beantragt hat", hat nicht nur an der Schule für Unterverständnis gesorgt", so Betschel-Pflügel.
"Für beide Alternativen gibt es gute Gründe. Daher sollte insbesondere dann dem Willen der Schulgemeinde gefolgt werden, wenn diese Abwägung mit den Schulgremien eine für alle Beteiligten zu einem tragfähigen Ergebnis geführt hat", betont der Schuldezernent.
In ihrem Antrag wurden die Gründe für die Entscheidung eingehend erörtert. Dabei wurde die besondere Bedeutung der Förderstufe für die Region ebenso herausgearbeitet, wie die bisherige Gestaltung des "Ganztagesangebotes nach Maß". Von diesem Programm profitiert die Schule seit 2002. "Die Schule hat überzeugend aufgezeigt, dass in der offenen Gestaltung der Ganztagesangebote eine gute Mischung aus Wissensvermittlung und Erholung gelingen kann. Neben einer verbindlichen Hausaufgabenbetreuung an vier Tagen pro Woche stehen soziales Lernen und die Entwicklung im außerschulischen Bereich im Vordergrund", lobt Betschel-Pflügel die Konzeption.
Für den Schuldezernent erscheint es als völlig kontraproduktiv, der Schule den Weg zur Umsetzung ihrer einvernehmlich erarbeiteten Konzeption per Kreistagsbeschluss zu verbauen. "Ich hoffe, dass sich die Koalition hier im Kreis noch eines Besseren besinnt", so Betschel-Pflügel abschließend.



