Gesundheitsdezernent Ottmar Lich warnt vor starker Hitze

Gesundheitsdezernent Ottmar Lich warnt vor starker Hitze

Gesundheitsdezernent Ottmar Lich warnt vor starker Hitze


Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach hat eine Hitzewarnung für ganz Hessen ausgegeben und erwartet gefühlte Temperaturen von über 33 Grad. "Diese Warnung geht an alle betroffenen Einrichtungen und Behörden, sofern die Voraussetzungen für eine starke Wärmebelastung oder extreme Wärmebelastung vorliegen. Neben den Behörden und Gesundheitsämtern werden auch Heime und Krankenhäuser direkt über das Hitzewarnsystem informiert", sagt Gesundheitsdezernent Ottmar Lich.  

2008 hat das Hessische Sozialministerium die Verfahrensweise bei Hitzewarnungen hessenweit einheitlich geregelt und die Gesundheitsämter in die Umsetzung vor Ort eingebunden. Seitdem warnt hessenweit einheitlich ein zweistufiges Hitzewarnsystem die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig vor den Gefahren hochsommerlicher Temperaturen. Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Ottmar Lich begrüßt dieses Angebot, das vor allem Säuglinge und Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen schützen soll, die bei großer Hitze besonders gefährdet sind. Eine starke Wärmebelastung liegt demnach vor, wenn der Schwellenwert von 32 Grad bis zu drei aufeinander folgende Tage erreicht oder überschritten wird. Eine extreme Wärmebelastung mit Warnstufe 2 liegt dann vor, wenn eine Temperatur von 38 Grad an drei und mehr Tagen hintereinander erreicht wird.  

Schon bei Warnstufe 1 müssen die Einrichtungen für alte und behinderte Menschen zusätzliche pflegerische, medizinische und technische Maßnahmen zur Abwehr hitzebedingter gesundheitlicher Beeinträchtigungen und Gefahren treffen. Dass diese Maßnahmen zu dokumentieren sind, darauf weist Gesundheitsdezernent Lich hin.  

Bei Warnstufe 2 stellen die Einrichtungen eine verstärkte medizinische Betreuung sicher. So muss unter Umständen regelmäßig die Körpertemperatur gemessen und die Flüssigkeitsbilanz aktualisiert werden. Bei Auffälligkeiten mehrerer Heimbewohnerinnen oder Heimbewohner ist das Gesundheitsamt zu verständigen.  

Gesundheitsdezernent Lich abschließend wörtlich: "Achten Sie auf genügend Flüssigkeitszufuhr, insbesondere bei Kindern und Senioren. Dann werden Sie die Hitzewelle gut überstehen." Weitere Informationen über das Hitzewarnsystem und Maßnahmen, wie man sich vor gesundheitlichen Schäden durch Hitze schützen kann, gibt es im Internet.

Erstellt am: 2010-07-01