Schulbaustellen 2010 Teil 2

Schuldezernent besucht in den Sommerferien Schulbaustellen: Altenstadt und Büdingen

Schuldezernent besucht in den Sommerferien Schulbaustellen: Altenstadt und Büdingen


Wenn für die Schülerinnen und Schüler die Ferien beginnen, dann bedeutet dies nicht, dass auch in Schulen Ruhe einkehrt. In der Regel wird die schulfreie Zeit für notwendige Sanierungen und Reparaturen genutzt. Doch in diesem Jahr geben sich an besonders vielen Standorten die Handwerker die Klinke in die Hand. Grund: Durch die Sonderinvestitions- und Konjunkturprogramme von Bund, Land und Kommunen investiert der Wetteraukreis zusätzlich 58 Millionen in seine 89 Schulen. Die Mittel sollen vor allem die Schulgebäude energetisch auf Vordermann bringen. Die Verbesserung des Lernumfeldes, insbesondere die Sanierung und der Ausbau der Naturwissenschaften und die Verbesserung der Bedingungen für die Ganztagsbetreuung sind zwei ebenso wichtige Kriterien. Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel hat sich an zahlreichen Standorten persönlich über die Bauarbeiten informiert. In einer kleinen Reihe stellen wir einige Schulbaustellen vor.  

Limesschule Altenstadt Schuldezernent Helmut Betschel Pfluegel mit Schulleiter  Wolfgang Patzak

Schuldezernent Betschel-Pflügel und Schulleiter Wolfgang Patzak, Limesschule

Die Schule am Dohlberg wird seit vergangenem Jahr von Grund auf saniert. Schon 2009 wurden im Rahmen der Sonderinvestitionsprogramme alle Räume des ersten Trakts modernisiert. Die gesamte Elektrik sowie die Beleuchtung wurden erneuert und neue, schalldämpfende,   Decken eingebaut. Weiterhin wurde der Brandschutz verbessert und eine neue Alarmierungsanlage eingebaut. In diesem Jahr wird der zweite Bauabschnitt genauso umfassend abgewickelt. Da das Kontingent aus den Konjunkturprogrammen erschöpft ist, setzt der Wetteraukreis eigene Mittel ein. "Wir machen keine halben Sachen, die Schule am Dohlberg wird vollständig auf Vordermann gebracht", betont Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel. Zusätzlich wurden bereits die Pausenhallen saniert und dort moderne Kabelschächte eingebaut. Das Dach und die Fenster der Sporthalle werden ebenfalls saniert, auch neue Prellwände werden angebracht. "Ingesamt werden über 2,5 Millionen Euro in die Schule investiert. Sie ist damit der Schwerpunkt unserer Investitionen im östlichen Kreisgebiet", erklärte Betschel-Pflügel anlässlich seines Besuches vor Ort.

Der Schuldezernent teilt weiterhin mit, dass die Klassenräume auch pünktlich zum Schulanfang nach den Sommerferien zur Verfügung stehen werden. Dies ist insbesondere das Verdienst der Projektsteuerung durch Ingenieure des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft des Wetteraukreises (EGW) sowie der zusätzlich eingesetzten externen Fachleute. Aber auch die Hausmeister vor Ort erfüllen ihre Arbeit hervorragend. So zum Beispiel Volker Winter, der derzeit neben der Schule am Dohlberg das benachbarte Wolfgang-Ernst-Gymnasium betreut. An beiden Baustellen geben sich die Fachfirmen die Klinke in die Hand. "Da ist es ganz wichtig, dass jemand vor Ort immer ansprechbar ist. Genauso wie sein Kollege Rolf Hüter vom Gymnasium, der nun im Urlaub ist und vorher das gesamte Schulzentrum betreute, bringt sich unser Mitarbeiter mit viel Engagement ein. Allen unseren Hausmeister n, die im Rahmen der vielfältigen Bauarbeiten an den Schulen viele zusätzliche Aufgaben erledigen, gebührt mein besonderer Dank", sagte Betschel-Pflügel.  

Am Gymnasium selbst entsteht derzeit ein Erweiterungsbau mit vier Räumen, von denen einer als Hörsaal eingerichtet wird. Weiter entstehen Lehrmittel- und Besprechungsräume und eine offene Außentreppe als zweiter Rettungsweg. Das Gebäude selbst wird gestalterisch an den Bestand des zweigeschossigen Klinkerbaus angeschlossen mit einem zweigeschossigen gläsernen Bindeglied. Das Hauptdach ist als fünf Grad geneigtes Aluminium-Stehfalz-Walmdach und das Zwischendach mit der gleichen Eindeckung als drei Grad geneigtes Pultdach geplant. Die Kosten belaufen sich auf 1,2 2,5 Millionen Euro. Zusätzlich werden die naturwissenschaftlichen Fachräume für knapp 300.000 Euro modernisiert.  

Investiert wird auch in die Grundschule im Büdinger Stadtteil Vonhausen, die auch von Schulkindern aus Lorbach und Diebach am Haag besucht wird. Hier wurden neue Türen und Fenster eingebaut sowie die Elektroverkabelung erneuert und die Fluchtwegsituation verbessert. Rund 175.000 Euro wird der Kreis aus Sonderinvestitionsmitteln am Ende der Arbeiten eingesetzt haben.  

Auch im Bereich der Gemeinde Altenstadt investiert der Wetteraukreis in seine Schulen. An der Limesschule wird die Modernisierung des so genannten Römerbaus fortgeführt. Ebenso wie im "Chattenbau" wird hier auch der Brandschutz verbessert. Außerdem werden neue Sonnenrollos angebracht. "Mit rund 300.000 € verbessern wir das Lernumfeld an der Limesschule, in die wir schon seit Jahren beständig investieren", so Betschel-Pflügel.  

An der Grundschule im Ortsteil Lindheim wird das vorhandene Schulgebäude um einen Betreuungsraum, eine Pausenhalle und einen Mehrzweckraum erweitert. Die drei Räume haben eine Gesamtfläche von 230 Quadratmeter . "625.000 Euro aus Mitteln des Sonderinvestitionsprogramms Schulen werden hier investiert", sagte der Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel, und weiter: "Die Schule, die zu ihren Schwerpunkten vielfältige musische Angebote zählt, wird den Mehrzweckraum auch für diese Angebote nutzen können. Gleichzeitig kann mit dem Neubau der drei Räume ein bestehender Pavillon abgerissen werden, sodass neben der Verbesserung der pädagogischen Angebote mit dem Neubau auch die Energiebilanz der Schule verbessert wird."  

Das neue Gebäude, das derzeit an der Janzusz-Korcak-Schule entsteht, unterschreitet die Vorgaben der Energieeinsparungsverordnung um 30 Prozent. "Bis zum Frühjahr des kommenden Jahres werden wir sechs neue Räume, davon vier Klassenräume inklusive Bibliothek und zwei Fachräume, für die Grundschule bauen. Zwei Räume dienen dem Betreuungsangebot", erläutert Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel. Das zweigeschossige Gebäude schließt sich an den vorhandenen Zwei-Klassenpavillon an. Der Schuldezernent beziffert die Kosten mit rund 1,1 2,5 Millionen Euro.


Erstellt am: 2010-07-29