Gemeinschaftliches Wohnen: Eigene Wohnung in lebendiger Nachbarschaft

Gemeinschaftliches Wohnen: Eigene Wohnung in lebendiger Nachbarschaft

Gemeinschaftliches Wohnen: Eigene Wohnung in lebendiger Nachbarschaft


Vom 21. bis 23. September finden die bundesweiten Aktionstage Gemeinschaftliches Wohnen 2012 statt. 130 Veranstaltungen von Aachen bis Zweibrücken stehen auf dem Programm. Auch der Wetteraukreis nimmt in Kooperation mit FAB an den Aktionstagen teil. Am 21. September stellen sich im Friedberger Kreishaus verschiedene Initiativen zum gemeinschaftlichen Wohnen vor.  

Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages stellen sich in Friedberg am 21. September folgende Wetterauer Initiativen vor: Der Informationstreff des Mehrgenerationenhaus Wetterau (FAB ), "Wia" (Wohnen im Alter) aus Karben, der Steinfurther Verein "Menschen in der Nähe", der Verein "Gemeinschaftleben - Wohninitiative Wetterau", die "Genossenschaft Gemeinschaftlich Wohnen in Friedberg" und die "Regenbogengemeinschaft Wetterau" aus Berstadt.  

Es gibt reichlich Informationen zum gemeinschaftlichen Wohnen. Interessierte sind willkommen mehr über das gesellschaftliche Wohn- und Lebenskonzept zu erfahren. Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik können Neues zur Wohn- und städtebaulichen Entwicklung kennen lernen. 

Gemeinschaft mit städtebaulicher Ausstrahlung  

"Leben in der eigenen Wohnung, aber in einer lebendigen Nachbarschaft. Das ist auf einen kurzen Nenner gebracht, was wir unter gemeinschaftlichem Wohnen verstehen", sagt Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Helmut Betschel-Pflügel. Beim gemeinschaftlichen Wohnen schließt sich eine Gruppe Gleichgesinnter zunächst unter einer Leitidee zusammen. Dabei spielt der Wunsch nach einer lebendigen Gemeinschaft eine Rolle. Nach welchen Regeln und Werten die Gemeinschaft zusammenlebt, wird in der Planungsphase ebenso festgelegt, wie die Anforderungen an die Wohnungen, Häuser und Gemeinschaftsräume.  

Gemeinschaftliche Wohnprojekte haben eine städtebauliche Ausstrahlung, weil sie zeigen, dass es klare Alternativen zum konventionellen Bauen gibt. Die Bewohnerinnen und Bewohner nehmen die Gestaltung des Zusammenwohnens selbst in die Hand und warten nicht auf sozialarbeiterische Hilfen durch die Kommunen.  

Die Veranstaltung beginnt am 21. September um 19 Uhr im Raum 101 des Kreishauses in Friedberg. Organisiert wird sie vom Fachdienst Soziale Hilfen des Wetteraukreises in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus in Trägerschaft der FAB gGmbH. Weitere Information bei Brigitte Mergner, Telefon: 0 60 31/83-34 04.  

Gefördert werden die Bundesweiten Aktionstage Gemeinschaftliches Wohnen 2012 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend , vom Kuratorium Deutsche Altershilfe , vom Generali Zukunftsfonds und von der Stiftung trias. Weitere Veranstaltungen hier.


Erstellt am: 2012-09-13