Sozialpädagogische Familienhilfe: Leistungsvereinbarung mit der Jugendhilfe Nidda
Sozialpädagogische Familienhilfe: Leistungsvereinbarung mit der Jugendhilfe Nidda
Bei der sozialpädagogischen Familienhilfe arbeitet der Wetteraukreis mit sechs freien Trägern zusammen. Die Leistungsvereinbarungen mit ihnen wurden neu angepasst, so auch mit der Jugendhilfe Nidda. "Bis Oktober sollen alle Leistungsvereinbarungen unter Dach und Fach sein", davon geht Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel aus.
Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel, Hermann Bruns und Cornelia Merget von der Jugendhilfe Nidda unterzeichnen die Leistungsvereinbarung. Stehend: Yvonne Messinger, Leiterin des Fachdienstes Jugendhilfe.
Die Jugendhilfe Nidda ist ein Verbund sozialpädagogischer Einrichtungen und Dienste und hat ein breit gefächertes Angebot; auch zur sozialpädagogischen Familienhilfe. Diese soll, so beschreibt es das Sozialgesetzbuch VIII, "durch intensive Betreuung und Begleitung Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben".
Sozialpädagogische Familienhilfe muss beim zuständigen Jugendamt beantragt werden. Der Wetteraukreis arbeitet hier mit sechs freien Trägern zusammen. Dies bedeutet, dass nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes, genauer: des Allgemeinen Sozialen Dienstes, die sozialpädagogische Familienhilfe leisten, sondern einer dieser freien Träger im Auftrag des Jugendamtes, das die familiären Gegebenheiten und den Bedarf kennt. Das Jugendamt ist erste Anlaufstelle. Hier werden die Hilfen koordiniert und die freien Träger erhalten von hier die Aufträge im Rahmen der Leistungsvereinbarung, um die Familie zu stabilisieren und dabei zu unterstützen, ihrem Erziehungsauftrag gerecht zu werden. Die aktive Mitarbeit der Familie ist dabei unerlässlich.
Mit allen freien Trägern gibt es Leistungsvereinbarungen, die derzeit neu angepasst werden. "Die ersten Träger haben nun bereits unterschrieben, mit den anderen stehen die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss", so Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel.




