Kreis unterstützt Kulturarbeit des Bundes der Vertriebenen
Kreis unterstützt Kulturarbeit des Bundes der Vertriebenen
Reinhard Schwarz, Landrat Joachim Arnold und Rudolf Krämling.
Unter anderem wird mit dem Zuschuss der jährlich in Ilbenstadt stattfindende "Tag der Heimat" finanziert. "Vertreibung ist ein Unrecht, egal wo sie geschieht", sagt Landrat Joachim Arnold. Dies sollte nicht in Vergessenheit geraten, auch wenn klar ist, dass die Eroberungs- und Vernichtungskriege der Nazis der Auslöser dafür waren, so der Landrat weiter. Ein gegeneinander Aufrechnen der Verbrechen könne und dürfe es nicht geben. "Das Schicksal der Vertriebenen ist uns eine Mahnung. Deren gelungene Integration in die demokratische Gesellschaft der Bundesrepublik ist beispielgebend für nachfolgende Generationen."
Nach dem Zweiten Weltkrieg waren mehr als 14 Millionen Menschen aus den deutschen Ostgebieten geflohen. Auch in seinen Langzeitfolgen hatte der Zweite Weltkrieg eine regelrechte Völkerwanderung in Gang gesetzt, auch was die Langzeitfolgen angeht. Die Vertriebenen begannen wirtschaftlich mit Nichts, waren ein wichtiger Faktor für die Modernisierung der Bundesrepublik.




