Rettungsdienst
Der Rettungsdienst ist eine Aufgabe der Gefahrenabwehr und der Gesundheitsvorsorge. Er umfasst den bodengebundenen Rettungsdienst sowie ergänzend die Berg-, Luft- und Wasserrettung. Träger des bodengebundenen Rettungsdienstes sind die Landkreise und kreisfreien Städte. Unser Ziel ist es, Hilfe für die Menschen im Wetteraukreis bei Notfällen oder Unfällen innerhalb von zehn Minuten sicherzustellen. Hierfür haben wir 14 Rettungswachen und vier Notarztstandorte eingerichtet.
Wenn Sie sich für die räumliche Verteilung der Rettungswachen und Notarztstandorte und die zeitliche Vorhaltung der Rettungsmittel interessieren, können Sie den derzeit aktuellen Bereichsplan „downloaden“.
Im Auftrag des Wetteraukreises führen fünf Hilfsorganisationen die Notfallrettung, den Krankentransport und die Notärztliche Versorgung durch. Es handelt sich hierbei um den Arbeiter-Samariter Bund in Karben, das Deutsche Rote Kreuz mit seinen Kreisverbänden Friedberg und Büdingen, die Johanniter-Unfall-Hilfe in Bad Nauheim und den Malteser Hilfsdienst in Altenstadt.
Die Benutzungsentgelte betragen derzeit 811Euro für den Einsatz eines Rettungswagens, 292 Euro für ein Notarzteinsatzfahrzeug und 83 Euro für einen Krankentransport. Hierin ist die Benutzungsgebühr für die Inanspruchnahme der Zentralen Leitstelle enthalten, die ab 1. Januar 2007 21 Euro beträgt.
Der Wetteraukreis hat im April 2001 Dr. Reinhold Merbs zum Ärztlichen Leiter Rettungsdienst berufen. Dr. Merbs ist Facharzt für Innere Medizin und als Oberarzt an der Inneren Abteilung des Bürgerhospitals Friedberg tätig. Dr. Merbs ist darüber hinaus Arzt für Intensiv- und Notfallmedizin und Krankenhausbetriebswirt.
Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst führt die Fachaufsicht aller medizinischen Einsatzkräfte (Notärztinnen und Notärzte, Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten und die Technische Einsatzleitung Rettungsdienst). Er ist darüber hinaus für das Qualitätsmanagement und die medizinischen Versorgungskonzepte zuständig.
Zur Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung bei größeren Notfallereignissen unterhalb der Katastrophenschwelle hat der Wetteraukreis eine Technische Einsatzleitung Rettungsdienst eingerichtet. Diese besteht aus einer Leitenden Notärztin und fünf Leitenden Notärzten und acht Organisatorischen Leitern Rettungsdienst.
Die Technische Einsatzleitung Rettungsdienst wird alarmiert, wenn bei Einsätzen eine übergeordnete medizinische und organisatorische Führung erforderlich ist. Die Mitglieder der Technischen Einsatzleitung Rettungsdienst werden im Auftrag des Wetteraukreises tätig. Sie sind daher zu Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamten ernannt worden.
Für die Bewältigung von Großschadenslagen verfügt der Wetteraukreis über ein Evakuierungskonzept und ein Konzept für den Massenanfall von Verletzten.
Benötigte Unterlagen
Download:
Bereichsplan für den Rettungsdienst
(pdf
, 1456 KB)
Graph. Darstellung der Rettungswachen Versorgungsbereiche (pdf,
156 KB)
Hilfsfrist-Isochronen der Rettungswachen-Versorgungsbereiche (pdf,
269 KB)
Hilfsfrist-Isochronen der Notarzt-Versorgungsbereiche (pdf,
354 KB)
Konzept für den Massenanfall von Verletzten (Manv-Konzept) (pdf,
87 KB)
Evakuierungskonzept (pdf,
85 KB)
Konzept Neurologische Notfälle (pdf,
700 KB)
Konzept Neurochirurgie (pdf,
149 KB)
Behandlung Brandverletzter (pdf,
213 KB)
Dokumentation der Behandlung Brandverletzter (pdf,
81 KB)
Psychiatriekonzept (pdf,
169 KB)
Checkliste Prähospitale Lyse (pdf,
120 KB)
Rückmeldecode (pdf,
125 KB)
Mitglieder der Technischen Einsatzleitung Rettungsdienst (pdf,
4 KB)
Ansprechpartner/innen
| Name/ Organisationseinheit |
Telefon | Raum | |
|---|---|---|---|
| Hans Hofmann (Fachstellenleiter) |
+(49) 6031 83-2350 | 146 Gebäude B | |
| Dr. Reinhold Merbs Fachdienstleiter und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst |
+(49) 6031 83-2300 | 139 Gebäude B |




