2.3.1 Zentrale Aufgaben, Medizinalaufsicht und Prävention
Z e n t r a l e A u f g a b e n
Im Bereich Zentrale Aufgaben werden die Aufgaben der Fachdienstkoordination wahrgenommen.
In der Fachstelle werden die Aufgabenfelder Haushaltswirtschaft, Rechnungswesen und Controlling, Personalwirtschaft, Zeiterfassung und Organisation, Beschaffung, EDV-Systembetreuung, Internetpflege sowie sonstige allgemeine Verwaltungsaufgaben für den Gesamtfachdienst bearbeitet. Die Aufgaben der Gesundheitsberichterstattung für den Landkreis werden ebenfalls koordinierend in diesem Bereich wahrgenommen.
M e d i z i n a l a u f s i c h t
Der Medizinalaufsicht unterliegen Gesundheitsfachberufe aufgrund gesetzlicher Bestimmungen. Die Gesundheitsämter sind zur Führung einer Medizinalkartei verpflichtet. Die Verpflichtung zur Erhebung der Daten ergibt sich aus dem Hessischen Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD), (Dienstordnung der Gesundheitsämter) und dem Heilberufsgesetz.
Das Gesundheitsamt erhebt also Daten über diejenigen Personen, die in seinem Bezirk selbständig oder in abhängiger Stellung Behandlung, Pflege oder gesundheitliche Fürsorge am Menschen ausüben wie z. B. Ärzte/Ärztinen, Zahnärzte/Zahnärztinnen, Heilpraktiker/Heilpraktikerin, Hebammen/Entbindungspfleger, Physiotherapeut/Physiotherapeutin, Ergotherapeut/Ergotherapeutin, Logopäde/Logopädin, Podologe/Podologin und Personen, die in der ambulanten Krankenpflege tätig sind wie Krankenpfleger/Krankenpflegerin und Krankenschwestern. Dies dient einerseits der Überwachung zum Schutz der Patienten, gibt andererseits aber auch Aufschluss über den Versorgungsgrad in den einzelnen Gesundheitsfachberufen oder im Katastrophenfall eine zügige Anforderung von benötigten Ärzten/Ärztinnen zu ermöglichen.
Im Rahmen der Medizinalaufsicht werden Personen überprüft, die berufs- oder gewerbemäßig Tätigkeiten vornehmen, die der Festellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen dienen. Zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung ist die Erlaubnis als Heilpraktiker/Heilpraktikerin erforderlich.
Diese kann nach bestandener Überprüfung durch den Amtsarzt von der zuständigen Behörde erteilt werden.
Darüber hinaus wird die Medizinalaufsicht bei Waffenrechtsauskünften und nach dem Friedhofs- und Bestattungsgesetz tätig.
Der Krisenstab Medizinische Gefahrenlagen und dessen Geschäftsstelle sind ebenfalls in der Medizinalaufsicht angesiedelt.
Hebammentätigkeit im Wetteraukreis
Heilpraktikerüberprüfungen - Allgemein -
Heilpraktikerüberprüfungen eingeschränkt auf das gebiet der Psychotherapie
Heilpraktikerüberprüfungen eingeschränkt auf das gebiet der Physiotherapie
Heilpraktikerüberprüfung ohne Überprüfungsverfahren eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie -Nachweissichtung
Medizinalaufsicht über Berufe des Gesundheitswesens, Anmeldung Gesundheitsfachberufe
P r ä v e n t i o n
Medizinische Prävention ist der Versuch durch konsequente Aufklärung ein Bewusstsein beim Menschen zu erreichen, dass er absehbaren Gefahren durch entsprechendes Verhalten begegnen kann. Im besten Fall lassen sich dadurch Folgen vermeiden, die in der Konsequenz oft unumkehrbar sind.
Alle Bereiche des täglichen Lebens sind mit erkennbaren oder verdeckten Gefahren verbunden. Von Kindesbeinen an müssen wir deshalb in einem lebenslangen Erkenntnisprozess lernen, diesen Gefahren zu begegnen. Viele Gefahren sind so dramatisch, dass man über Instinkte, die vererbt werden, bereits Vermeidungs-reaktionen mit in die Wiege gelegt bekommt. Feuer und die damit verbundene Angst bzw. Fluchtreaktion ist ein Beispiel für Mensch und Tier. Dennoch probieren gerade Kinder es aus und bringen sich in Gefahr. Das gebrannte Kind, wie der Volksmund sagt, hat es dann schmerzlich gelernt. Leider ist es dann oft zu spät.
Genauso dramatisch sind Gefahren, die wir nicht so akut oder bedrohlich wahrnehmen, wie das Feuer. Wenn eine falsche Lebensführung nicht direkt zu negativen Konsequenzen führt, sondern erst im Verlauf von Jahren und Jahrzehnten. Die Rate an Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat durchaus etwas mit Lebensführung zu tun. Neben falscher Ernährung, Bewegungsmangel, Nikotin und anderen Suchtstoffen u. a. m. kommt es über Jahre zu einem negativen Effekt. Tagtäglich ist davon erst einmal nichts zu spüren. Das Individuum braucht hier Rat und Hilfe, was die Präventionsprojekte durch Aufklärung liefern.
Kinder kochen zusammen mit Profiköchen Köstlichkeiten
Am 18. Juni 2010 fand auf dem Gelände der Landesgartenschau im Goldsteinpark in Bad Nauheim das 3. Kinder Koch- und Bewegungsfestival statt. Ziel der Veranstaltung ist es, die Kinder und Jugendlichen zu gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung zu animieren.
Dazu wurde eine Zeltstadt aufgebaut, in der ganze Schulklassen mit Profiköchen Köstlichkeiten kochen konnten.
Sackhüpfen, eine Station im Bewegungsparcour
Außerdem lud ein Bewegungsparcours zu einer "Olympiade" ein.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann erfahren Sie unter der u. g. Linkliste mehr über unsere Präventionsprojekte.
Projekt "Kinder Koch- und Bewegungsfestival"
Gesunde Ernährung "Das gesunde Frühstück"
Ernährungsberatung, Empfehlung zur Ernährung in der Schwangerschaft
Ernährungsberatung, Gesunde Ernährung im Alter, Gesunde Ernährung ab 60 plus
Ernährungsberatung, Gesunde Ernährung für Kinder von 1 bis 6 Jahren
Projekt "Hilfe für Fritz"
MRE Netz Rhein-Main
Alzheimer, Demenz, Portal über die Krankheit, Wegweiser Demenz, Kontaktdaten, Hilfsangebote
Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises
Haben Sie Fragen zum Thema Selbsthilfe oder möchten Sie Informationen über die Arbeit und das Aufgabengebiet des Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises, so nutzen Sie den o.g. Link:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Besonderes:
Zentrale Aufgaben, Medizinalaufsicht, Prävention
| Name/ Organisationseinheit |
Telefon | Raum | |
|---|---|---|---|
| Dr. med. Reinhold Merbs Fachbereichsleiter Fachdienstleiter -Amtsarzt- |
+(49) 6031 83 2300 | Geb. B, Zi.-Nr. 139 | |
| Regina Schulz Sekretariat der Fachdienstleitung, Beschwerdemanagement, Geschäftsstelle Betreuungswesen |
+(49) 6031 83 2301 | Geb. B, Zi.-Nr. 143 | |
| Marie-Kristin Moritz Sekretariat der Fachdienstleitung, Beschwerdemanagement, Geschäftsstelle Betreuungswesen |
+(49) 6031 83 2303 | Geb. B, Zi.-Nr. 143 | |
| Birgit Meub Geschäftszimmer Rechnungswesen Gleitzeitbeauftragte Leichenschauwesen |
+(49) 6031 83 2304 | Geb. B, Zi.-Nr. 188 |
|
| Kurt Koch Geschäftszimmer Rechnungswesen Gleitzeitbeauftragte Leichenschauwesen |
+(49) 6031 83 2305 | Geb. B, Zi.-Nr. 188 | |
| Dagmar Meinel Dipl. oec. troph. Ernährungsberatung |
+(49) 6031 83 2312 | Geb. B, Zi.-Nr. 134 | |
| Jürgen Nickel Verwaltungsleiter |
+(49) 6031 83 2302 | Geb. B, Zi.-Nr. 145 | |
| Helga Ewald Medizinalaufsicht Systembeauftragte |
+(49) 6031 83 2311 | Geb. B., Zi.-Nr. 137 | |
| Anette Obleser Selbsthilfe-Kontaktstelle |
+(49) 6031 83 2345 | Geb. B, Zi.-Nr. 187a | |
| Marco Behrendt -Controlling- |
+(49) 6031 83 2306 | Geb. B, Zi.-Nr. 144 |
Download:
Hessisches Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGÖGD) vom 28. Sept. 2007
(pdf
, 666 KB)




