Kreisverwaltung Wetterau

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Norovirus Infektionskrankheit

Noroviren sind häufig Ursachen von akuten Gastroenteritis-Ausbrüchen in Alten-, Pflege- und Kinderheimen.

Nach den Rotaviren sind Noroviren die zweithäufigste Ursache akuter Gastroenteritiden bei Kleinkindern im Alter von 6 Monaten bis zu 2 Jahren.

Die Infektiosität ist sehr hoch; eine geringe Anzahl an Viruspartikeln ist ausreichend um die typischen Symptome Erbrechen und Durchfall auszulösen.

Nach § 34 Abs. 1 dürfen Kinder unter 6 Jahren, die an einer infektiösen Gastroenteritis erkrankt oder dessen verdächtig sind, Gemeinschaftseinrichtungen nicht besuchen. Dies ist nach dem Abklingen der klinischen Symptome wieder möglich.

Ebenso dürfen erkrankte Personen nicht in Lebensmittelberufen tätig sein und keine betreuenden Tätigkeiten in Gesundheits- und Gemeinschaftseinrichtungen ausüben. Eine Wiederaufnahme der Tätigkeiten sollte frühestens zwei Tage nach Abklingen der klinischen Symptome erwogen werden.

Rechtliche Grundlagen

§§ 6 und 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

§ 6 Abs. 1 Nr. 2 IfSG: Der feststellende Arzt ist verpflichtet, den Verdacht sowie die Erkrankung an einer infektiösen Gastroenteritis dem Fachdienst Gesundheit mitzuteilen, sofern die Person im Lebensmittelbereich tätig ist bzw. zwei oder mehr gleichartige Erkrankungen auftreten, bei denen ein Zusammenhang vermutet wird.

§ 7 Abs. 1 Nr. 34 IfSG: Jeglicher Nachweis auf Noroviren ist vom feststellenden Labor unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt zu melden.

Dokumente

Zuständig

Kommunalhygiene

Gesundheitsausweis: keine Sprechtage am 20./21. 12.

Am Mittwoch, den 20.12.2017 und am Donnerstag, den  21.12.2017 finden keine Sprechtage zum Gesundheitsausweis statt.

Wetteraukreis

Der Kreisausschuss

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