Kreisverwaltung Wetterau

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Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete (AGZ)

Was wird gefördert?
Die Ausgleichszulage wird zur Sicherung der landwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit und zum Ausgleich ständiger natürlicher und wirtschaftlicher Nachteile unter Beachtung der Wirtschaftslage der landwirtschaftlichen Unternehmen und der Einkommen der Antragsberechtigten gewährt. Ziel der Förderung ist es, in benachteiligten Gebieten eine standortgerechte, nachhaltige Landbewirtschaftung zu sichern.

Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind aktive Betriebsinhaber im Sinne von Artikel 9 der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013, die in hessischen benachteiligten Gebieten wirtschaften und ihren Betriebssitz in Hessen haben.

Eine Auszahlung erfolgt erst ab einem Mindestförderbetrag von 250 Euro je Zuwendungsempfänger.

Wie wird gefördert?
Bemessungsgrundlage der Ausgleichszulage ist die in den benachteiligten Gebieten bewirtschaftete landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF) des Unternehmens. Folgende Flächennutzungen gehören nicht zur förderfähigen Nutzung im Rahmen der AGZ:

  • Flächen für die Erzeugung von Weizen und Mais (einschließlich Futtermais), Zuckerrüben sowie Intensivkulturen (Gemüse, Obst, Hopfen, Tabak, Blumen, Zier- und Heilpflanzen sowie Baumschulflächen), Wein, Äpfeln, Birnen und Pfirsichen in Vollpflanzungen,
  • aus der Produktion genommene Flächen (Nutzungscode 591 und 592) sowie
  • Landschaftselemente (unabhängig davon ob diese zum jeweiligen Schlag gehören)


Die Ausgleichszulage beträgt im Falle der Grünlandnutzung jährlich mindestens 25 Euro je ha LF und richtet sich nach der für die jeweilige Gemarkung festgesetzte Landwirtschaftliche Vergleichszahl (LVZ). Dies gilt auch für Ackerfutterpflanzen (Klee, Kleegras, Klee- Luzerne- Gemisch, Luzerne, Ackergras).

Im Falle der Ackernutzung werden jährlich 25 Euro je ha LF gezahlt.

Bis zu einer Betriebsgröße von 100,00 ha förderfähiger Fläche beträgt die Zahlung 100%, von 100,01 bis 250,00 ha 80% und von 250,01 bis 500 ha 60% der errechneten Ausgleichszulage. Bei den über 500,00 ha je Betrieb hinausgehenden Flächen erfolgt keine Förderung.

Wo wird gefördert?
Die benachteiligten Gebiete des Wetteraukreises können Sie der pdf-Datei entnehmen.

Weitere Informationen und die aktuellen Richtlinien vom 24.11.2015 finden sie auf der Internetseite des Öffnet externen Link in neuem FensterHessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Anträge werden allen Landwirten mit dem Agrarantrag zugesandt.

Vordrucke und Infos, die den Gemeinsamen Antrag Flächen, speziell AGZ, betreffen, finden Sie auf der Internetseite der Öffnet externen Link in neuem FensterWI-Bank.

Quelle: HMUKLV

 Opens internal link in current windowListe der benachteiligte Gebiete im Wetteraukreis

Zuständig

Landwirtschaft

Gesundheitsausweis: keine Sprechtage am 20./21. 12.

Am Mittwoch, den 20.12.2017 und am Donnerstag, den  21.12.2017 finden keine Sprechtage zum Gesundheitsausweis statt.

Wetteraukreis

Der Kreisausschuss

Fachstelle Agrarförderung und Agrarumwelt Homburger Str. 17
61169 Friedberg

Ansprechpartner/in Christel Kammer Telefon 06031 83-4214 Fax 06031 83-914214 E-Mail Christel Kammer