Kreisverwaltung Wetterau

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Hornissen, Wespen, Hummeln, Wildbienen

Hornissen, Hummeln und Wildbienen gehören zu den besonders geschützten Tierarten. Wespen unterliegen lediglich dem sog. Allgemeinen Artenschutz.

Es kommt vor allem bei Hornissen und Wespen vor, dass sich diese in oder an Gebäuden einnisten. Hummeln können vor allem im Gartenbereich in Erdhöhlen oder Nistkästen nisten.

Wildbienen (Solitärbienen) sind in den meisten Fällen für Menschen harmlos, da sie nur in Extremsituationen stechen und der Stachel mancher Arten gar nicht die Haut durchdringen kann. Zur Unterscheidung der Arten und Lebensweise siehe unten bei "Downloads".

Im Einzelfall kann durch Nester von Hornissen, Wespen oder Hummeln eine Gefahrensituation resultieren, etwa wenn Allergien gegen Insektenstiche bei den Hausbewohnern bestehen oder kleine Kinder im Haushalt leben.

Zu prüfen ist zu allererst, ob das Nest an seinem Standort belassen werden kann. In vielen Fällen kann man sich vorübergehend mit den Tieren arrangieren, die nur einen Sommer lang dort nisten. Sollte dies nicht möglich sein, ist vor Ort zu entscheiden, ob eine Umsiedlung möglich ist. Erst wenn auch diese Möglichkeit ausscheidet, darf eine Befreiung zur Abtötung der Hornissen, Hummeln oder Wildbienen erteilt werden. Aus Sicherheitsgründen muss eine Umsiedlung oder Abtötung von Hornissen-, Wespen- oder Hummelnestern durch eine Person mit entsprechenden Fachkenntnissen erfolgen (Schädlingsbekämpfungsfirmen, aber auch Imker oder speziell ausgebildete Feuerwehrleute). Hinweis: Die Feuerwehr ist nur bei akuter Notlage zu verständigen und kein Dienstleister für die Entfernung von Nestern.

Grundsätzlich gilt, dass die Rechtfertigung zur Beseitigung eines Nestes immer nur im unmittelbaren Wohn- oder Geschäftsbereich gegeben ist, wenn eine Insektengiftallergie besteht, die von einem Arzt attestiert sein muss. Auch wenn sich kleine Kinder im Haushalt befinden, die noch nicht die Schule besuchen, kann eine Beseitigung eines Nestes von Hornissen, Hummeln oder Wildbienen angezeigt sein.

Die Beseitigung oder Umsiedlung des Nestes wird auf Antrag gewährt. Das entsprechende Antragsformular können Sie untenstehend herunterladen.
Diese Leistung wird bei uns nach dem Regionalprinzip bearbeite – bitte wenden Sie sich für Rückfragen an den für Ihre Gemeinde zuständigen Bearbeiter.

Benötigte Unterlagen

Öffnet internen Link im aktuellen Fenster Antrag auf Umsiedlung oder Beseitigung mit Begründung

Kosten

Aufwandsentschädigung für den/die Umsiedler/in

ggf. Genehmigungsgebühr (Umsiedelung kostenfrei, Abtötung gebührenpflichtig)

Rechtliche Grundlagen

§§ 44 und 67 des Bundesnaturschutzgesetzes

Besonderes

Öffnet internen Link im aktuellen FensterHornissen, Hummeln, Wespen, Bienen im Haus - was tun?

Dokumente

Zuständig

Naturschutz und Landschaftspflege

Gesundheitsausweis: keine Sprechtage am 20./21. 12.

Am Mittwoch, den 20.12.2017 und am Donnerstag, den  21.12.2017 finden keine Sprechtage zum Gesundheitsausweis statt.

Wetteraukreis

Der Kreisausschuss

Europaplatz 61169 Friedberg
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