Kreisverwaltung Wetterau

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Jana bei der Arbeit im Fachdienst Personal

Interview mit Jana Viehmann, Studentin als Bachelor of Arts (Allgemeine Verwaltung) beim Wetteraukreis

Wie haben Sie sich damals bei Ihrer Jobsuche über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten informiert?

Wir waren mal mit der Schule im Berufsinformationszentrum des Arbeitsamtes (BIZ). Dort kann man seine Stärken und Neigungen herausfinden. Für mich war klar, dass ich ein Duales Studium machen möchte, da es mir wichtig war, sowohl früh Berufserfahrung zu sammeln, als auch ein Studium zu absolvieren. Ich habe dann im Internet nach verschiedenen Studiengängen gesucht. Auf den Studiengang „Allgemeine Verwaltung“ bin ich allerdings durch einen Zeitungsartikel gestoßen.

Warum haben Sie sich für die Ausbildung als Bachelor of Arts Allgemeine Verwaltung entschieden?

Nachdem ich die Stellenausschreibung gesehen hatte, habe ich mich im Internet weiter über diesen Studiengang informiert. Ich wollte gerne etwas mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund machen, aber kein reines BWL-Studium absolvieren. Besonders gefallen hat mir deshalb die Kombination aus rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen, mit denen man sich im Studium und später im Beruf befasst.

Was hat Sie überzeugt in der Kreisverwaltung des Wetteraukreises eine Ausbildung anzufangen?

Ich hatte vorher schon einige Bewerbungsgespräche, in denen man sich wie auf dem heißen Stuhl gefühlt hat. Das war beim Wetteraukreis ganz anders. Hier waren alle beim Bewerbungsgespräch sehr freundlich und die Atmosphäre war sehr angenehm. Wenn man neu ins Berufsleben einsteigt, hat man ja kaum Möglichkeiten, die einzelnen Arbeitgeber miteinander zu vergleichen. Da zählt dann eben der erste Eindruck.

Wie erleben Sie hier die Ausbildung?

Ich war zuerst 6 Monate an der Hessischen Hochschule für Polizei und Allgemeine Verwaltung in Gießen. Jetzt absolviere ich gerade mein erstes dreimonatiges Praktikum in der Verwaltung. Die Tätigkeiten hier sind sehr abwechslungsreich und man lernt viel kennen. Dabei habe ich zugleich das Gefühl, dass hier alles sehr durchdacht und strukturiert abläuft. Ich bekomme wirklich gute Einsichten in die einzelnen Tätigkeitsfelder.

Was sind Ihre typischen Tätigkeiten?

Ich bin zurzeit im Fachdienst Personal eingesetzt. Hier beschäftige ich mich vor allem mit der Erstellung von Arbeitsverträgen, Stellenausschreibungen, bearbeite aber auch Bewerbungen. Ich konnte bereits Einblicke in alle relevanten Schritte des Bewerbungsverfahrens gewinnen und habe auch schon an Vorstellungsgesprächen teilgenommen.

Wie kommt man am besten zur Hochschule?

Die FH ist in Gießen, die ich von mir zu Hause aus sehr gut über die Bundesstraße und Autobahn erreichen kann. Aber auch von Friedberg kommt man gut nach Gießen, ob mit Auto oder Bahn.

Welche Tipps haben Sie für junge Leute, die hier eine Ausbildung beginnen wollen?

Wichtig ist, dass man sich gut über die Kreisverwaltung und die Ausbildung informiert. Im Einstellungstest ist es wichtig, dass man gute Rechenkenntnisse besitzt und gut die deutsche Sprache beherrscht. Abgefragt werden zum Beispiel Überschlagsrechnungen, Aufgaben zur Logik, aber auch politische Fragen, grundlegende Verwaltungsfragen und Themen aus der Wirtschaft. Hilfreich ist es, Tageszeitungen zu lesen. Man sollte auch wissen, dass der Test ca. drei Stunden dauert und dabei viel gefordert wird.

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