Kreisverwaltung Wetterau

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Ich finde die Wetterau toll, denn...

Wetterau, was ist das? Wofür steht sie? Welche Bilder, Emotionen und Gedanken löst der Begriff Wetterau in den Köpfen der Menschen aus?  Unter dem Motto "Eine Liebeserklärung an die Wetterau" hat Landrat Arnold die Bürgerinnen und Bürger, Freunde und Liebhaber der Wetterau zu einer persönlichen Botschaft aufgerufen. 

Rund 70 Bürgerinnen und Bürger brachten ihre Gedanken zu Papier. Die Einsendungen sollen an dieser Stelle veröffentlicht werden.

Ich finde die Wetterau toll, denn...

...wo ich einst geboren bin, hat das Leben noch einen Sinn.

Ich grüße dich, oh mein schönes Hessenland,
Heimatland, Wetterau und Vogelsberg.
Da, wo so manchem der Vulkan- und Radwanderweg ist bekannt
und alle, die es dort hin zog,
und bis dahin das schöne Fleckchen Erde noch nicht gekannt.
Dort, wo so manches Bächlein munter plätschert dahin
und die Nidder rauscht,
habe ich auf meiner Wanderung zur Rast still und vergnügt
so manchem Gesang eines Vögelchens gelauscht.

Am schönen Rhein hat man Reben und den Wein
und Sonnenschein und einiges mehr.
Wir Täler, Felder, Wiesen, Wälder, Höhen
und auch den Sonnenschein und dazu den Äpfelwein.
Im Sommer lädt ein schöner See zum Baden ein
und im Winter auf den Höhen im Schnee Ski zu fahren und einiges mehr.
Dort, wo man zur Erholung in die Natur entflieht
und es einen in des Berges Höhen zieht.

Von dort oben man einen Panoramablick ins Tal genießt,
wenn nicht gerade der Wettergott dies einem vermiest.
So eine schöne Gegend wird so mancher in seinem Leben
sicherlich nicht so schnell vergessen
und wünscht sich, er käme irgendwann ganz bestimmt zurück
an diesen wunderbaren Ort zur Erholung dort.
Ich grüße dich, oh mein schönes Heimatland,
das mir so lieblich ist und vertraut.

Wilfried Schmitz, Ortenberg

... weil ich diese seit 1978 bis heute, jeden Tag auf dem Weg zu meiner Arbeit in Wetzlar und zurück durchqueren darf, ohne je dabei müde geworden zu sein.

Und ich freue mich auf hoffenlich noch viele Tage, an denen ich sie mit dem Auto durchqueren darf. Trotz der nun schon 31-jährigen Pendlerei mache ich abseits meiner täglichen Wegstrecke auf der B455 und der A45 immer wieder neue Entdeckungen in diesem schönen Teil unseres Hessenlandes.

So fahre ich oft von der Autobahn ab, um schöne Ortschaften und Täler zu durchfahren, wie zum Beispiel Münzenberg, Trais Horloff und andere schöne Plätze. Manchmal freue ich mich sogar über einen Stau auf der Autobahn, der mir Gelegenheit gibt (natürlich ohne Navi) parallel zum Stau durchs Land zu fahren. Die Zeit, die ich im Stau hätte verbringen müssen, nutze ich so zur Erbauung für mich selber.

Auch finde ich immer Zeit und Muße, auch mal etwas Nettes über die Wetterau zu schreiben, das man im Internet nachlesen kann. Ich hoffe, das überzeugt Sie, dass man als waschechter Vogelsberger gleichzeitig richtiger "Wetteraufan" sein kann.

Bernd Schröder, Schotten

... dieses Fleckchen Erde, ist einfach wundervoll!
Man muss nur mit offenen Augen durch die Lande geh'n
und man wird dann sagen, wie ist es hier so schön.

Hinter Allgäu, Schwarzwald, Nordsee,
müssen wir uns nicht verstecken,
so kann man auch bei uns allerhand entdecken.

Ein richtig großes Tintenfass steht in Münzenberg,
über Steinfurth's Rosenfelder schweift der Blick zum Vogelsberg.
Hier entspringt ein kleiner Bach, "Wetter" wird mach ihn taufen,
durch die "Gold'ne Wetterau" wird sein Bachbett laufen.

Von den Berges Höhen schaut man in flaches Land,
nicht nur den Bewohnern als "Wetterau" bekannt.

Viele kleine Dörfchen laden zum Verweilen ein
und bist du einmal hungrig geh' in 'nen Gasthof rein.
Hier gibt es was zu essen, was es sonst nirgends gibt:
Sauerkraut und Rippchen, Handkäs' mit Musik.

Und dann "ganz was Guudes" purer "Äbbelwoi",
der wird dir hier schmecke "e gut Stöffche" soll es sein.
Doch noch für was andres ist die Wetterau bekannt:
nährstoffreiche Böden, bestes Ackerland.
Was man braucht zum Essen baut an der Bauersmann,
man darf nur nicht vergessen, es hängt viel Arbeit dran. 

Unser Landrat Arnold, er kommt aus Wölfersheim,
früher fuhren Bergleut' dort in die Gruben ein.
Übrig ist geblieben, ein wunderschöner See,
ich denk' so gern an früher, wenn ich am Ufer steh'.
Was haben wir gesungen, getanzt und oft gelacht
und die Kapelle "Goldstern" hat die Musik gemacht. 

Schon von weitem sieht man den hohen Adolfsturm,
der trotzt seit vielen Jahren so manchem wilden Sturm.
Er steht in uns'rer Kreisstadt Friedberg an der "Uus",
für jeden ist ein Bleiben in dieser Stadt ein Muss!

Schöne Geschäfte gibt es auf der Kaiserstraß',
Judenbad und Stadkirch, "Die Dunkel", "Goldnes Fass",
muss man gesehen haben, beim Bummel durch die Stadt
und bist du noch nicht müde, lauf zum "Großen Rad",
das da steht in Schwalheim einem Stadtteil von der Stadt,
die in vielen Ländern einen guten Namen hat. 

Herzeheilbad "Bad Nauheim", so heißt die schöne Stadt,
die manchem kranken Menschen Hilfe hat gebracht.
Thermalbad und der große Teich, Sprudelhof und Park,
sind nur ein paar Ecken, die ein jeder mag.
Es gibt bei uns noch allerhand Schönes zu entdecken,
aufgepasst, die Augen auf, alle Sinne wecken.

Ich glaub' wir können zufrieden sein, dass wir hier glücklich wohnen
und unser Land in Ordnung halten, für spätere Generationen.

Im "Bayernwald" singt man ein Lied, das passt auch hierher,
wie ich meine, da heißt es in der letzten Stroph':
"Viele schöne Platzerl gibt's, Heimat grad' mal eine!"
Und genau so ist es, ich weiß es ganz genau,
uns're Heimat ist und bleibt die "Gold'ne Wetterau"!
Erich Stümpfig schrieb das Buch: "Die Werrera soll leawe",
sie ist ein Kleinod glaubt es mir, sie darf niemals sterwe'! 

Erhard Weide, Friedberg

 ... hier kann man alles finden, was man sich nur wünscht.

 Als da wären - tolle Menschen, vor allem Nachbarn, die uns herzlich willkommen geheißen haben, so dass das Gefühl des Fremdseins nie aufkam.

Da waren von Anfang an richtig viel Entgegenkommen und Sympathie. Hier sind noch wirkliche Menschen, mit denen man reden kann. Das spürt man sogar in den Verwaltungen.

Dank der guten Infrastruktur ist in unserer Umgebung alles gut erreichbar. Wir liegen so schön in der Mitte. Selbst Bad Homburg und Frankfurt sind noch gut erreichbar. Aber ehrlich gesagt, da brauche ich gar nicht hin. Warum auch? Man hat hier alle Geschäfte, die man so braucht in der Nähe. Dank guter Verkehrsanbindungen kommt man überall hin.

Auch die vielen Veranstaltungen im ganzen Umkreis,die für jeden etwas zu bieten haben, sind nicht zu verachten. Das Beste ist, dass man bei aller Nähe zu Städten oder größeren Gemeinden durch wunderschöne Landschaften kommt bzw. in einer wunderschönen Umgebung wohnt.

Fast kann man meinen, man sei in Urlaub, wenn man die Gegend durchstreift. Das ist besonders für mich, als sehr naturliebender Mensch sehr wichtig.

Wir leben jetzt seit 2005 in Nieder-Florstadt und fühlen uns richtig zu Hause und wollen auch nicht mehr aus der Wetterau weg. Das gilt für die ganze Familie.

Edith Trabert, Florstadt

 

 

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