Kreisverwaltung Wetterau

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Ich finde die Wetterau toll, denn...

So weit der Blick reicht, zwischen Hügeln und Höh´n,

da liegt ein Stück Landschaft, ich hab es recht lieb -
Die Wetterau, zeitlebens als Heimat mir blieb...!  

Und wär´ ich ein Vogel, so flög ich dahin,
viel Dörfer und Städte nur hätt´ ich im Sinn.
Ich käme von Frankfurt und steuerte Nord -
Als erstes ´ne "Wasserstadt" sähe ich dort...!  

Bad Vilbel mit Quellen und Brunnen, gar viel.
Doch nicht nur das Wasser, das hält hier sein Spiel.
Burgfest mit Menschen, als Spieler der Schau -
begeistert sind viele, ich weiß es genau...! 

Als nächstes käm´ ich in Karben dann an,
wo vieles Gewerbe man dort sehen kann.
Fertigungshallen, mal klein und mal groß -
in Karben ist heutzutags ganz schön was los...!  

Lenke mein Flug ich nordwestlich dann hin,
nach kurzem Weg später in Rosbach ich bin.
Drei Dörfer als eine Gesamtstadt ich seh -
mit viel Industrie und Wald vor der Höh´...!  

Ein wenig gen Osten, ich denk´ ich seh´ Rom:
Da vorne liegt Ockstadt mitsamt seinem Dom !
Eine Dorf voller Kirschen, so schmackhaft und süß -
ein` jedem der Rat: Die einmal genieß...!  

Und jenseits der ganz neuen Landstraße dann,
kommt Friedberg als große Kreisstadt jetzt dran.
Mit Stadtkirch´ und Burg, Geschichte hier pur -
als "Butterfass" seh´ ich den Adolfsturm nur...!  

Vor Zeiten, da ward dieses Bauwerk gebaut.
Es war, als die Pest den Menschen gegraut.
Mit Lösegeld hat man den Turm finanziert -
und sich dabei so gar nicht geniert...!  

Wär´ ich ein Mensch mit Herzen, so krank,
müsst´ ich nach Nauheim, zum Arzt auf die Bank.
Die Kurstadt mit Kurbad, im Stile profund -
die macht mittlerweile fast jeden gesund...!  

Noch ein Stück nordwärts und über die Höh´,
ein Dorf voller Rosen im Tale ich seh´ !
Dort pflanzen die Menschen der Rosen so viel -
rote und schwarze, mit Dornen am Stiel...!  

Ich folge dem Bande des Wetterfluss´,
irgendwann kommt das, was kommen muss:
Die Reise so langsam zum Ende sich neigt -
ein Städtchen als Kleinod sein Antlitz jetzt zeigt...!  

Hoch oben, im Norden des Wetterau-Gau,
am Schrenzer gelegen, ich seh´ es genau.
Hier war einst die Grenze, von Süden ich kumm´ -
vom Römischen Reich zum Barbaricum...!  

Butzbach, so heißt dieser Flecken jetzt heut,
die Altstadt so schön, die Menschheit sich freut,
mit Marktplatz und Markt, ein jeder den kennt -
seit hunderten Jahren Katharin´markt sich nennt...!  

Mein Flug geht zu Ende, ich geh´ nun zur Ruh´,
und steuere schnell meiner Heimat nun zu.
In Gambach, unweit des Flusses, der "Wetter" -
da wohnet der Dichter des Verses - der Vetter...!  

Nun bin ich zuhause und denk´ drüber nach
was ich mit der Landschaft des Ostkreises mach´.
"Das kannste nich´ machen, die Leut´ würden wild" -
wäre nicht Büd´gen und and´res im Bild...!  

So mach´ ich also nochmals auf den Weg
und fliege nach Osten und dann etwas schräg.
Da komm ich nach Nidda - so heißt auch der Fluss -
mit dampfendem Schornstein - man sagt, das der muss...!  

Den Vogelsberg seh´ ich bei Gedern dahinter,
da wird?s etwas früher als hier strenger Winter.
Und weiter nach Süden, nach Büdingen hin -
das "Boidinger Landrecht" kommt mir in den Sinn...!  

Und doch sind die Menschen hier freundlich und lieb,
so dass mir gar kein bös´ Andenken blieb.
Das Schloss in der Mitte, Jerusalem´s Tor -
das steht als Kleinod der Altstadt nun vor...!  

Und weiter führt mich mein Weg nun nach West`,
auch hier bin ich öfters persönlich gewest.
Entlang eines Bachlaufs, der "Seemenbach" heißt -
und mir die Richtung zum "Glauberg" hin weist...!  

Dort war einst ein Fürst, so mächtig und groß,
den fand man im Grab mit viel Gold in der Hos´.
Germanen und Gallier, landauf und landab -
die hatten Respekt, vorm "Keltix", nicht knapp...!  

So lass ich das Grab des Fürsten links liegen,
um weiter nach Norden - nach Florstadt zu fliegen.
Unter mir schlängelt die Autobahn -
da siedeln sich sehr viele Handwerker an...!  

Doch weiter, gen Norden, mein Flügelschlag zieht,
mein Blick schweift schnell über Echzell´s Gebiet.
Im Hintergrund taucht nun Burg Münzenberg auf -
die letzten Meilen - ich flatter´ - ich schnauf´...!  

Und über die Türme vom "Tintenfass",
die Rundreis´ der Heimat macht mir sehr viel Spaß.
So komm´ ich nach Gambach von Osten nun her -
jetzt ist es genug - jetzt kann ich nicht mehr...!

Hagen Vetter, Gambach

 ... in Nidda/Michelnau gibt es einen einzigartigen Steinbruch mit roter Basaltlava, einem Tuffgestein, das von dem Lavaregen im Vogelsberg herrührt. 

Heike Laudt, Nidda

...vor mir im Tale schlängeln sich die Wetter, Horloff, Usa und Nidder entlang der sonnigen Rapsfelder, blumenreichen Sommerwiesen, fruchtbaren Rübenäcker, weite Kornflure und Laubwälder und vereinen sich in der Nidda. Und wenn sich die Natur in einem grau-weißen Wintermantel ausruht, geht ein Jahr in der Wetterau zu Ende. Ich fiebere einem neuen Erwachen zu.

Maria Flip, Friedberg

... hier ist eine einzigartige Auenlandschaft in Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Naturschützern und Wasserbauingenieuren als Lebensraum für die charakteristische Tier- und Pflanzenwelt erhalten und in Teilen wieder hergestellt worden, die den hier lebenden Menschen und den Touristen als Naturerlebnisraum für Lehre und Erholung dienen kann.

Michael Schwarz, Friedberg

... sie hat zahlreiche Kulturdenkmäler, die über ihre Geschichte und Entwicklung Auskunft geben.

Erika Fellner, Bad Vilbel

... weil die Landschaft zwischen Taunus und Vogelsberg wunderschön und einmalig ist und zum Spazierengehen, Radfahren und Joggen einlädt.

Michael Vogel, Reichelsheim

... hier bin ich daheim und im Hessenland zu Hause.

Reiner Emmerich, Friedberg

...weil hier zuckersüße Zuckerrüben gedeihen, die mit einem Qualitätspreiszuschlag belohnt werden.

Andreas Krebs, Ober-Mörlen

... hier zu "Leben", da fühlt man sich wohl!

Fabian Hedi, Münzenberg

... jeden Tag aufs Neue verzaubert die milde Morgen- und Abendsonne ihre sanften Berge und weiten Felder in eine betörend sinnliche Wohlfühllandschaft. Da muss es doch einfach Spaß machen, Landrat sein zu dürfen.

Dr. Erik Meyer, Ober-Mörlen

 

 

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Am Montag, den 24. April, bleiben alle Dienststellen der Kreisverwaltung ab 12.30 Uhr geschlossen.

Wetteraukreis

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