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13 Naturdenkmale im Stadener Schlosspark

Die Eiche im Schlosspark kann weiter stehen bleiben. Sobald sie aber zur Gefahr für Menschen werden kann, muss sie gefällt werden

Der Stadener Schlosspark stellt die größte Dichte von Naturdenkmalen im Wetteraukreis dar. Nicht weniger als 13 Naturdenkmale sind hier in diesem historischen Garten aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts versammelt. Drei Platanen, sechs Maulbeerbäume und vier Eichen wurden auf diese Weise geschützt.

Die Stieleiche im Schlosspark Staden sieht momentan ziemlich gerupft aus. Der Baum wird hohl, um die Standsicherheit und die Sicherheit der Parkbesucher zu erhöhen, wurde die Krone massiv gestutzt. Illusionen über die Zukunft des Baumes sollte man sich allerdings nicht machen. Ein Pilz ist eingedrungen. Ein paar Jahre kann man den Baum noch erhalten. Er ist ein absterbendes Exemplar.

„Eichen wachsen 300 Jahre, sie leben 300 Jahre und sie sterben 300 Jahre“, hieß es früher im Volksmund. Dieser Baum ist bereits am Ende seines zweiten Lebenszyklus angelangt.

Ein Besuch des Stadener Schlossparks ist auf jeden Fall empfehlenswert. Der das Schloss umgebende Park, ursprünglich als regelmäßiger Garten angelegt, wurde im 19. Jahrhundert erweitert und umgestaltet und ist heute als Grünfläche mit reichem Baumbestand erhalten.

1872 beauftragte Freiherr vom Stein zu Staden als damaliger Herr des Löw’schen Anwesens, den in Muskau unter Fürst Pückler ausgebildeten Landschaftsgärtner Eduard Petzold mit einer Überplanung des Parkgeländes. Petzold erneuerte das Wegenetz des Parks und schuf durch eine Vielzahl neuer Baum- und Gehölzgruppen ineinander übergehende Landschaftsräume.

veröffentlicht am: 13.08.2019

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