Kreisverwaltung Wetterau

claim

40 Jahre Wetterauer Umweltschutzpreis

Eine Gruppe von sieben Männern und einer Frau stehen vor einer kleinen Bühne. Vier Männer halten Urkunden, die Frau hat einen Blumenstrauß in der Hand

Von links: Kreisbeigeordneter Matthias Walther, Tom Burger, Maxim Stephien, Ole Seissler, Franziska Fries, Hans-Martin Seissler (alle NAJU Bingenheim), Umweltschutzpreisträger Reinhold Bläsing, Landrat Jan Weckler.

Gleich zwei Anlässe standen an diesem Abend im Mittelpunkt: Reinhold Bläsing, der für sein mehr als 40-jähriges Engagement den Wetterauer Umweltschutzpreis erhielt und dann der Preis selbst: mit 40 Jahren ist der Wetterauer Umweltschutzpreis der am längsten verliehene Preis seiner Art in Hessen.

„Viele haben wir in dieser Zeit für ihr Engagement belohnt“, sagte Landrat Jan Weckler in seiner Eröffnungsrede. Wurde anfangs der Preis geteilt, werden seit Ende der 1990er Jahre ein mit 2.000 Euro dotierter Umweltschutzpreis und eine Belobigung mit 500 Euro vergeben. 58 Preisträger und 29 belobigte Personen oder Institutionen stehen für 40 Jahre Wetterauer Umweltschutzpreis.

Weckler betonte, wie wichtig das Engagement im Naturschutz ist: „Dort wo Naturschutz funktioniert, geschieht die Erhaltung und Verbesserung von Lebensräumen ‚leise‘. Wo Naturschutz nicht funktioniert, gehen die Lebensräume aber genauso ‚leise‘ verloren.“ Der Wetteraukreis ist hier gut aufgestellt, denn die Region ist geprägt von einer ausgedehnten Kulisse aus Schutzgebieten, viele Engagierte und viele Vereine setzen sich dafür ein. Der Naturschutz lebt von der Kontinuität: „Manche Projekte benötigen Zeit bis zur Umsetzung, manche Lebensräume brauchen dauerhafte Pflege“ sagte Weckler. „Dafür ist unser heutiger Preisträger Reinhold Bläsing ein leuchtendes Beispiel.“

Reinhold Bläsing aus Wolferborn wurde für sein mehr als 40 Jahre währendes Engagement mit dem Umweltschutzpreis ausgezeichnet. Naturschutz ist aber auch in die Zukunft gerichtet, schließlich geht es um die künftige Erhaltung einer lebenswerten Natur und Umwelt. Jugendarbeit ist ein Grundstein dafür und deshalb ging die Belobigung an die Naturschutzjugend NAJU Bingenheim.

Gespräch auf dem schwarzen Sofa

Das traditionelle Gespräch auf dem schwarzen Sofa führte Naturschutzdezernent Matthias Walther mit Reinhold Bläsing und Hans-Martin Seissler von der NAJU Bingenheim. Bläsing und Seissler berichteten begeistert und witzig aus ihrer Arbeit. Walther zeigte sich erfreut, solch engagierte Menschen auszeichnen zu dürfen.

„Nehmen wir an, Sie dürften sich heute etwas wünschen, was wäre das?“, stellte Walther die beim Gespräch auf dem schwarzen Sofa übliche Abschlussfrage. Seissler will die 500 Euro in eine neue Fotoausrüstung für die Jugendarbeit investieren und Bläsing wünschte sich für die Feuchtwiese am Wolferborner Storchennest, dass sie ganzjährig mehr Wasser führen möge. Er richtete auch einen Appell an Kommunen und Landwirte: Mit den Mulchgeräten vorsichtiger umzugehen. Es müsse nicht alles alte Gras beseitigt werden: „Das Mulchgerät lässt keine Überlebenden zurück.“

veröffentlicht am: 28.11.2019

Verwaltung zwischen den Jahren geschlossen

Ab dem 23. bis einschließlich 31. Dezember 2019 bleiben alle Dienststellen der Kreisverwaltung geschlossen. Ab dem 2. Januar 2020 sind die Kolleginnen und Kollegen wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zu sprechen.

Wetteraukreis

Der Kreisausschuss

Sonderfachdienst Kommunikation Europaplatz Gebäude B
61169 Friedberg

Ansprechpartner/in Michael Elsaß Telefon 06031 83-1400 Fax 06031 83-911400 E-Mail Michael Elsaß