Kreisverwaltung Wetterau

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Archäologische Radtour rund um Nidda und Bad Salzhausen

Die Radtour auf der Karte

Unter dem Motto „mens sana in corpore sano“ führt die 16. „Archäologische Radtour“ dieses Jahr in die östliche Wetterau, durch die Gemarkungen von Nidda.

Hierbei werden die Bürgerinnen und Bürger zu historischen Plätzen vor der eigenen Haustür geführt, an denen die Geschichte ihre Spuren hinterlassen hat. Nidda liegt mit seinen Ortsteilen an der „Nahtstelle“ zwischen Wetterau und Vogelsberg. So sind noch zahlreiche jungsteinzeitliche Siedlungsplätze an Orten, die geologisch zu der Lösslandschaft Wetterau gehören, vertreten. Einen weiteren Schwerpunkt in Nidda bilden die Fundstellen des Mittelalters im heutigen Stadtkern.

Die Tour startet am Parkplatz des Bürgerhauses in Nidda und erreicht zunächst den ersten Stopp am Johanniterturm in Nidda; hier wird über den historischen Ort berichtet. Zahlreiche neue Erkenntnisse über diese „Keimzelle“ der Stadt konnten während der 2004 begonnenen archäologischen Untersuchungen im Vorfeld der Neugestaltung des „Johanniterparks“ gewonnen werden. Weitere Untersuchungen lieferten baubegleitende Untersuchungen 2018 auf der benachbarten Baustelle des Dekanats.

Weiter geht die Tour über die Anhöhe „Auf dem Hermes“ am Segelflugplatz vorbei Richtung Geiß-Nidda. Hier wird am östlichen Ortsrand von Geiß-Nidda der zweite Stopp erreicht. An dieser Stelle ist eine ausgedehnte Siedlung der älteren Jungsteinzeit bekannt.

Der dritte Stopp führt in die Nähe des Bergwerksteiches von Bad Salzhausen. Hier hat sich am Rande des alten ehemaligen Braunkohlebergbaus eine weitere jungsteinzeitliche Fundstelle erhalten. Diese ist aber nach Ausweis der gefundenen Gefäßkeramik in die sog. Rössener Kultur, einige Jahrhunderte später, zu datieren. Nach der Überquerung der K 195 geht es zum vierten Stopp, einem ehemaligen Gräberfeld der Eisenzeit, das bereits im 19. Jahrhundert eingeebnet wurde.

Schließlich wird oberhalb von Bad Salzhausen das letzte Bodendenkmal erreicht (Stopp fünf). Es handelt sich hierbei um die jüngsten Kulturdenkmäler, die als archäologische Fundstellen geschützt sind. Sie gehören zu den Anlagen, die im Zusammenhang mit dem Betrieb des Flugplatzes Nidda-Harb im zweiten Weltkrieg stehen.  

Wer diese Tour gerne mit Kreisbeigeordnetem Matthias Walther, Bürgermeister Hans-Peter Seum, Reinhard Pfnorr vom Niddaer Heimatmuseum, Kreisarchäologen Dr. Jörg Lindenthal und anderen begeisterten Radfahrern machen möchte, der hat dazu am Freitag, 11. Oktober 2019, um 14 Uhr Gelegenheit.  Die Tour beginnt am Parkplatz Bürgerhaus Nidda, Hinter dem Brauhaus 15. Mitzubringen sind ein geeignetes Tourenrad oder Mountainbike, eine kleine Brotzeit, Getränke und viel Neugier.

veröffentlicht am: 07.10.2019

24. Oktober: Fortbildung in der Ausländerbehörde

An diesem Tag werden keine Kundengespräche stattfinden. Am Freitag, 25. Oktober ist die Fachstelle wieder von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr erreichbar.

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