Kreisverwaltung Wetterau

claim

Begegnung - Bildung - Brandschutz

Von links: Udo Schädel, Fachbereichsleiter Bauen Ranstadt, Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel, Tobias Ott, Mitarbeiter Fachbereich Bauen der Gemeinde Ranstadt, Kreisbeigeordneter Matthias Walther, Volker Matthesius, Leiter der Fachstelle Strukturförderung des Wetteraukreises

Städtebauliche Beratung und ein Neubau sind zwei aktuelle Bausteine im Dorfentwicklungsprogramm der Gemeinde Ranstadt. Kreisbeigeordneter Matthias Walther hat den Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 385.000 Euro an Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel übergeben.

Und darum geht es: Am bestehenden Bürger- und Feuerwehrgerätehaus wird ein alter Teil abgerissen und durch einen erweiterten Neubau ersetzt. In ihm soll sich künftig ein Teil des sozialen Lebens in Ranstadt abspielen: Gemeindebücherei, Sozialstation, multiflexibler Vortrags- und Besprechungsraum, Miniküche und Stauraum für Vereine. Weil er an das Bürgerhaus angeschlossen ist, können dort auch dessen Saal, Bühne und Gaststätte mitgenutzt werden. Rund 381.000 Euro bekommt die Gemeinde für den Neubau, das sind 65 Prozent der förderungsfähigen Kosten.

Das Projekt gehört zum Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) der Gemeinde Ranstadt. Die Dorfentwicklung in Ranstadt läuft seit 2013 und geht bis 2022. „Bei der Betrachtung der einzelnen Ortsteile und der Liste der wichtigsten Maßnahmen, die projektiert werden sollen, kam die Idee der ‚Häuser der Begegnung‘ als Orte des Miteinanders auf“, erläutert Cäcilia Reichert-Dietzel, Bürgermeisterin von Ranstadt. So wurde im Ortsteil Dauernheim 2018 das „Haus der Begegnung“ als Pilotprojekt aus dem Handlungsfeld „Soziales Leben und Einrichtungen“ umgesetzt. Dafür gab es Fördermittel in Höhe von rund 57.000 Euro.

Mit 3.900 Euro werden außerdem 65 Prozent der förderfähigen Kosten für die städtebauliche Beratung gefördert.

"Die Bürgerinnen und Bürger des Fördergebietes können sich beraten lassen, wenn sie zum Beispiel Gebäude oder Gebäudeteile sanieren, modernisieren oder ausbauen wollen. Auch für eine geplante Wiederherstellung von Gebäuden mit standortverträglicher Nutzung oder deren Neuerrichtung in Baulücken steht die städtebauliche Beratung zur Verfügung“, sagt Kreisbeigeordneter Matthias Walther und fügt hinzu: „Beratung ist Grundvoraussetzung für einen späteren Förderantrag.“

Bewilligt und zum Teil schon umgesetzt

Folgende Projekte wurden über die Dorfentwicklung bewilligt und zum Teil bereits umgesetzt:

  • Kommunal: Sechs Beratungen und Konzepte sowie drei investive Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 2,4 Millionen Euro und einem Gesamtzuschuss von 495.000 Euro.
  • Privat: Zwölf Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 1.04 Millionen Euro und einem Gesamtzuschuss von rund 160.000 Euro.

Integriertes kommunales Entwicklungskonzept - IKEK

Seit 2012 ist das IKEK ein wichtiger Baustein des Dorfentwicklungsprogramms in Hessen. Bei IKEK geht es um ein Gesamtkonzept, das alle Ortsteile der Kommune einschließt: Die Vielfalt und den individuellen Charakter eines Dorfes erhalten, wichtige Funktionen stärken, Wohn- und Lebensqualität schaffen und erhalten, das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Potential ankurbeln, Flächenverbrauch senken, Energieeffizienz steigern.

veröffentlicht am: 10.07.2019

Wetteraukreis

Der Kreisausschuss

Sonderfachdienst Kommunikation Europaplatz Gebäude B
61169 Friedberg

Ansprechpartner/in Michael Elsaß Telefon 06031 83-1400 Fax 06031 83-911400 E-Mail Michael Elsaß