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Bei Brauchtumsfeuern Rücksicht auf Tierwelt nehmen

Foto: pixabay

In den nächsten Wochen werden in vielen Orten wieder große Feuer aus verschiedenen Anlässen entzündet. Die Reihe der verschiedenen Brauchtums-Feuer beginnt in der Osterzeit. Naturschutzdezernent Matthias Walther und der Vorsitzende des Naturschutzbeirats, Alfred Leiß, weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass hierbei eine entsprechende Rücksichtnahme auf die Natur gefragt ist.

„Keinesfalls sollten Holz- oder Reisighaufen entzündet werden, die schon lange am selben Platz lagern“, sagt Walther. Darin könnten sich beispielsweise Igel und Amphibien verstecken oder Vögel Nester gebaut haben. Um zu vermeiden, dass Tiere zu Schaden kommen, empfiehlt er, das Material für das Brauchtumsfeuer erst am Tag vorher an Ort und Stelle aufzuschichten. „Selbstverständlich dürfen dabei nur unbelastetes Holz und Gehölzschnitt verwendet werden. Es kommt nicht in Frage, gestrichenes und imprägniertes Altholz oder gar Abfälle zu verbrennen.“

Die Feuer müssen darüber hinaus bei der jeweiligen Kommune angemeldet werden, soweit es sich nicht ohnehin um eine genehmigungspflichte Veranstaltung im Außenbereich handelt. Solche Veranstaltungen finden in der Regel auf Festplätzen oder an ähnlichen Orten statt. Walther weist aber dennoch darauf hin, dass Feuerstellen nicht auf botanisch wertvollen Flächen wie Magerrasen angelegt werden sollten. Das gilt auch für die Beseitigung von Material aus der Landschaftspflege.

veröffentlicht am: 12.04.2019

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