Kreisverwaltung Wetterau

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Berufswahl ohne Klischee

Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Am Mittwoch, 27. November findet das diesjährige Netzwerktreffen von OloV statt. Vier Buchstaben, die für die Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule – Beruf stehen. Bei dem Treffen geht es um Berufswahl, die sich nicht an Klischees orientiert, sondern an Stärken und Fähigkeiten. Die Veranstaltung findet von 14 bis 18 Uhr im Plenarsaal des Kreishauses in Friedberg statt.

„Noch immer wird die Berufswahl von Geschlechterstereotypen bestimmt. Dabei sollten junge Menschen Berufe finden, die zu ihren Stärken passen und ihnen Spaß machen – frei von Klischees und Geschlechterzuweisungen“, sagt Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

In drei parallel laufenden Workshops geht es um Impulse für die Wetterau hinsichtlich einer klischeefreien Berufs- und Studienorientierung.

Jungenförderung in der Berufs- und Lebensplanung. Seit Jahren führt der KFZ-Mechatroniker die Liste an. Auf Platz zwei folgt der Elektroniker, auf Platz drei der Fachinformatiker. Muss das so sein? Brauchen Jungen Angebote, die ihnen die so genannten SAGE-Berufe erfahrbar machen: Soziale-Arbeit-Gesundheit-Erziehung?

Mädchen für MINT- und Handwerks-Berufe interessieren? Welche Berufe und Studienfächer sind MINT? Welche Chancen und Hindernisse gibt es für Mädchen und Frauen in untypischen Berufen? Was können der Girls Day und andere Projekte zu klischeefreier Berufswahl für Mädchen beitragen?

Klischeefreie Berufs- und Studienorientierung – wie geht das? Mädchen und Jungen sind vielfältig. Sie sollen einen Beruf finden, der zu ihren Stärken, Interessen und ihrer Lebensplanung passt – frei von Geschlechterklischees. Wie können junge Menschen dabei unterstützt werden? Wie kommen wir auch in der Wetterau dem Ziel näher, geschlechtergerechte Berufs- und Studienorientierung zu etablieren?

Das Netzwerktreffen richtet sich an Professionelle und Ehrenamtliche mit Interesse am Thema Übergang Schule-Beruf Wetterau: aus den Bereichen Schule, Berufsschule, Bildungsträgern, Betriebe, Jugendhilfe, Arbeitsagentur, Jobcenter, freie Träger, Akteure aus der beruflichen Bildung und Ausbildung, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Anmeldung bis 19. November bei der Fachstelle Jugendarbeit-Jugendberufshilfe, Telefon: 06031 83-33 15 oder -18, Fax: 06031 83-913311, Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail, Europaplatz, 61169 Friedberg.

veröffentlicht am: 08.11.2019

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