Kreisverwaltung Wetterau

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Betörende Kombination von Farbe und Licht

Landrat Jan Weckler zusammen mit Glaskünstlerin Beate Jakob bei der Eröffnung der Ausstellung.

Eine Ausstellung mit Werken der Glaskünstlerin Beate Jakob hat Landrat Jan Weckler am heutigen Donnerstag (30. August) im Friedberger Kreishaus eröffnet. Die abstrakten Objekte und floralen Kunstwerke sind bis zum Ende des Jahres während der Öffnungszeiten des Friedberger Kreishauses zu sehen.

Die ältesten Glasfunde stammen aus Mesopotamien und sind rund 3.600 Jahre alt. Seitdem ist Glas aus dem Haushalt und der Kunst nicht mehr wegzudenken.

Beate Jakob hat das Arbeiten mit Glas von der Pike auf gelernt. Schon als Jugendliche war sie künstlerisch tätig. Mit der Ausbildung zur Glasmalerin/Kunstglaserin machte sie ihr Hobby zum Beruf. Der Ausbildung folgten ein Studium zur Kunsttherapeutin und ein Stipendium für junge Kunst in Lemgo. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Künstlerin häufig im privaten Auftrag, öffentlich sind ihre Arbeiten zum Beispiel am Gemeindehaus der Stadtkirche Groß-Gerau zu sehen.

Der Werkstoff Glas hat es Beate Jakob von Anfang an angetan. „Die Farbwirkung und Transparenz, die Kombination von Farbe und Licht, die Intensität der Farbe, die findet sich nur bei Glas“, schwärmt die Künstlerin, die seit einem halben Jahr nach Stationen in vielen anderen Städten Deutschlands in Friedberg lebt.

Glas zu bearbeiten verlangt nicht nur künstlerisches Können, sondern auch handwerkliches Geschick. Beate Jakob hat dazu die Glas-Draht-Technik zur freieren Gestaltung mit Flachglas entwickelt. Statt Bleisprossen nutzt sie Träger aus Draht, die zudem grafische Elemente in das Kunstwerk bringen. „Dadurch kann ich das Material Glas nicht nur freier setzen, sondern auch Glaselemente hintereinander anordnen, wodurch ganz neue Farbnuancen entstehen. Das ist mit der Technik der Bleiverglasung einfach nicht möglich.“

Gezeigt werden in sechs Vitrinen im Foyer des Friedberger Kreishauses (Gebäude B) abstrakte Werkstücke, in die man Figuren oder Charaktere hineinsehen kann, aber auch florale Objekte unterschiedlicher Größen sind zu sehen. Ein größeres Objekt zeigt die morphologische Entwicklung einer Pflanze. Das gut zwei Meter hohe Glaskunstwerk hat Beate Jakob am Rande des Foyers so positioniert, dass es auch Tageslicht einfängt.

Beate Jakob bezieht ihr Glas aus Glasbläsereien. „Glas“, so Beate Jakob, „ist eigentlich eine Flüssigkeit. Das kann man an sehr alten Kirchenfenstern erkennen, wo die Moleküle langsam nach unten sinken und die Scheibe unten dicker als im oberen Bereich ist. Je länger ich mit Glas arbeite, desto mehr fasziniert mich das Material“, sagt die Künstlerin, die ihren Master of Fine Arts vor drei Jahren an der Alanus Hochschule in Alfter, in der Nähe von Bonn, erworben hat. Der Hochschule ist sie nach wie vor verbunden. Im Weiterbildungszentrum Alanus Werkhaus ist Beate Jakob mit den Kursen "Farbmeditation" sowie "Achtsamkeit und Zeichnen" als Dozentin tätig ist. In diesem Zusammenhang wird sie ab September auch einen Kurs zum Thema Achtsamkeit (Mindfulness-Based Stress Reduction nach Jon Kabat-Zinn) in Friedberg anbieten. Anfragen Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail.

Landrat Jan Weckler zeigte sich begeistert von der Ausstellung. „So etwas haben wir hier im Kreishaus noch nicht gezeigt, und ich freue mich, mit dieser Ausstellung Besucherinnen und Besucher mit dieser Art von Kunst zu konfrontieren und gleichzeitig das Kreishaus wieder einmal zu einem Ort der Kunst machen zu können.“

Die Arbeiten von Beate Jakob sind noch bis Ende des Jahres während der Öffnungszeiten des Friedberger Kreishauses, montags bis mittwochs, von 7:30 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr und freitags bis 12:30 Uhr, zu sehen.

veröffentlicht am: 30.08.2018

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