Kreisverwaltung Wetterau

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Bloß nicht in den Container – besser in den Kleiderladen

Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch im Gespräch mit den ehrenamtlichen Helferinnen im Kleiderladen Friedberg, Christine Biernoth und Ulrike Firl

Kleiderschrank zu voll? Die Öffnet externen Link in neuem FensterDRK Kleiderläden nehmen gerne gebrauchte Kleidung und verkaufen diese in den Läden für wenig Geld. Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch informierte sich kürzlich über die etwas anderen Boutiquen in der Wetterau.

Bloß nicht in den Container werfen, lautete das Credo der ehrenamtlichen Helferinnen im Kleiderladen. Gut gebrauchte Kleidung sollte besser zu den Öffnungszeiten im Laden abgegeben werden, denn die Container sind überwiegend für die Großverwertung gedacht.

„Ich glaube, fast jeder hat seine Tüten mit gebrauchter Kleidung mal eben schnell in den Container geworfen. Jetzt ist mir schon klar, dass die Helferinnen und Helfer diese Mengen nicht sortieren können. Besser also, die Sachen ordentlich verpackt direkt in die Läden zu bringen“, stellt die Sozialdezernentin fest.

Der Nachschub für die Läden ist gesichert, denn einige Spenderinnen und Spender kommen regelmäßig mit ihren gebrauchten Sachen vorbei. Darunter sind auch viele Markenprodukte, mehr als die Hälfte der Spenden können direkt im Laden angeboten werden.

Der Rest geht an professionelle Verwerter, die zum Beispiel Notlieferungen für die Dritte Welt daraus zusammenstellen oder Putztücher daraus herstellen. Das Deutsche Rote Kreuz achtet dabei auf vorgegebene Qualitätsstandards.

Wie in einer „richtigen“ Boutique auch, wechselt das Angebot je nach Jahreszeit. Das Deutsche Rote Kreuz verfügt über Lagerräume, in denen der Vorrat für die nächste Saison gesammelt wird. Mit viel Liebe wird die Schaufensterdekoration der Jahreszeit entsprechend gestaltet. Besondere Stücke werden auch besonders platziert; da hängt auch mal der dunkle Anzug neben dem Hochzeitskleid in weißer Spitze.

„Jede Spende hilft mehrfach. Durch den Verkauf der Kleidung können sich Menschen mit wenig Geld einkleiden. Der Verkaufserlös fließt dann wiederum in Projekte, die für Menschen in Not gratis sind. Eine Wertschöpfungskette, die sich seit Jahren trägt und dazu beiträgt unser aller Auftrag zum sozialen Miteinander zu erfüllen“, verabschiedet sich Stephanie Becker-Bösch.

Am 4. November findet im Kleiderladen des Deutschen Roten Kreuzes in Friedberg ab 10 Uhr eine Modenschau statt. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer präsentieren tragbare und preisgünstige Mode aus dem Kleiderladen.

Die Kleiderläden des DRK Wetterau

Öffnet externen Link in neuem FensterKreisverband Friedberg

  • Friedberg, Homburger Straße 26, Telefon: 06031 - 6000 252
    Dienstag bis Freitag: 11 bis 18 Uhr, Samstag: 10 bis 13 Uhr
  • Butzbach, Limesgalerie, Jakob-Rumpf-Straße 2, Telefon: 06033 - 745 1664
    Montag bis Freitag: 10 bis 18 Uhr, Samstag: 10 bis 13 Uhr
  • Karben, Homburger Straße 58, Telefon: 06039 - 4859170
    Montag bis Freitag: 11 bis 17:30 Uhr, Samstag: 10 bis 13 Uhr
  • Reichelsheim, Bad Nauheimer Straße 86, Telefon: 06035 - 189 5890
    Montag bis Freitag: 11 bis 18 Uhr
  • Bad Vilbel, Landgrabenstraße 10, Telefon: 06101-9876 238 oder 0173-666 18 59
    Dienstag, Donnerstag und Freitag: 10 bis 18 Uhr, Samstag: 10 bis 14 Uhr

Öffnet externen Link in neuem FensterKreisverband Büdingen

  • Büdingen, Vorstadt 17, Telefon: 06042/9751065
    Montag bis Freitag: 10 bis 12:30 Uhr und 13 bis 17:30 Uhr, Samstag: 10 bis 13 Uhr
  • Nidda, Raun 96
    Montag bis Freitag: 10 bis 12:30 Uhr und 13 bis 17:30 Uhr, Samstag: 10 bis 13 Uhr
veröffentlicht am: 05.10.2017

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