Kreisverwaltung Wetterau

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Containeranlage für Butzbacher Degerfeldschule

Frank Neubauer, Leiter des Fachbereichs Bildung und Gebäudewirtschaft, und Landrat Jan Weckler

Die Degerfeldschule in Butzbach braucht mehr Raum. „Eine dynamische Stadtentwicklung und die Ausweitung bestehender Ganztagsangebote haben den Raumbedarf an der Butzbacher Degerfeldschule erheblich vergrößert. Zum Schuljahresbeginn 2018/2019 soll deshalb eine Containeranlage mit sechs zusätzlichen Räumen für den Unterricht sowie den Ganztagsschulbetrieb an der Schule errichtet werden.“ Das teilt Landrat und Schuldezernent Jan Weckler mit.

Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Butzbach ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Allein zwischen 2011 und 2016 stieg sie um mehr als acht Prozent. Die Ausweisung neuer Baugebiete, auch an das Schulgrundstück der Degerfeldschule angrenzend, wird die Entwicklung der Schülerzahlen noch weiter nach oben treiben.

Im Schuljahr 2009/2010 besuchten 334 Schülerinnen und Schüler die Degerfeldschule. Im Jahr 2014 war die Zahl der Schülerinnen und Schüler auf 280 gesunken, um dann kontinuierlich zu steigen.

„Für das Schuljahr 2018/2019 erwarten wir 436 Schülerinnen und Schüler, ab dem Schuljahr 2022/2023 erwarten wir aufgrund der Geburtenzahlen mehr als 500 Schülerinnen und Schüler in der Grundschule, so dass eine Entwicklung von der aktuellen Vierzügigkeit in eine Fünf- oder gar Sechszügigkeit zu erwarten ist. Eine bauliche Erweiterung in Massivbauweise würde einen Zeitraum erfordern, den wir jetzt nicht zur Verfügung haben“, erläutert Landrat Jan Weckler.

Um möglichst schnell zu reagieren, hat der Kreisausschuss deshalb auf Vorschlag von Landrat Weckler den Kauf und die Errichtung einer mobilen Klassenraumcontaineranlage mit sechs zusätzlichen Räumen beauftragt. Ziel ist es, die Anlage noch rechtzeitig zum Schuljahresbeginn auf der Fläche zwischen der Grundschule und der Kindertagesstätte aufzustellen.

„Die eingeleiteten Maßnahmen finden in enger Abstimmung mit der Stadt Butzbach statt. Wir haben uns außerdem bei der Containeranlage für den Ankauf entschieden, weil bei einer Standzeit, die größer als drei Jahre ist, der Kauf gegenüber der Containeranmietung die wirtschaftlichere Handlungsalternative darstellt. Wir gehen davon aus, dass die Containeranlage dann für fünf Jahre auf dem Schulgelände stehen wird, um dann von einem Massivbau abgelöst zu werden“, so Schuldezernent Weckler. Mit dem Erweiterungsbau will der Wetteraukreis durch die Schaffung einer Mensa auch dem Flächenbedarf aus dem Bereich Ganztag gerecht werden.

veröffentlicht am: 26.04.2018

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