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Der 22. März ist Weltwassertag

Landrat Weckler steht in einer Küche und hat ein Glas Wasser in der Hand.

Landrat Weckler genießt gerne frisches Trinkwasser aus dem Hahn, das spart nicht nur Geld, sondern schont auch Ressourcen.

Der 22. März wurde von den Vereinten Nationen zum Weltwassertag erklärt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Wasser und Klimawandel“. Landrat Jan Weckler hat anlässlich des Weltwassertages dazu aufgerufen, bei den Anstrengungen zum Wasser sparen nicht nachzulassen.

„Wasser sparen ist ein Gebot der Vernunft. Hier in Mitteleuropa haben wir lange auf einer Insel der Sorglosigkeit gelebt. Dabei haben uns die beiden vergangenen Sommer deutlich gemacht, wie endlich diese Ressource ist. Anders als in den beiden Vorjahren hatten wir in diesem Jahr einen Winter, der endlich die Grundwasservorräte auch wieder füllte“, erläutert Landrat Jan Weckler.

Die oberen Schichten sind jetzt gut durchnässt, ab einer Tiefe von etwa 1,50 Metern ist der Boden aber nach wie vor ziemlich trocken. Von Seiten des Landesgrundwasserdienstes heißt es, dass sich die Grundwasserstände in Nord- und Mittelhessen Ende Februar überwiegend auf unterdurchschnittlichen bis durchschnittlichen Höhen bewegten. Einige Pegel wie etwa im Ockstädter Wald oder bei Bleichenbach haben aber noch nicht ihren Normalstand erreicht.

„Die Erfahrung der beiden vergangenen Sommer hat noch einmal deutlich gemacht, dass der verantwortungsvolle Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser eine Verpflichtung für uns alle ist“, betont Landrat Jan Weckler.

Wasser sparen kann man freilich nicht nur zu Hause, sondern auch beim Einkauf. „Wir Verbraucherinnen und Verbraucher haben es in der Hand, uns für Produkte zu entscheiden, die einen hohen Wasserbedarf haben oder eben nicht. Das hängt oft auch davon ab, wo die Produkte angebaut werden. Kartoffeln aus heimischem Anbau lassen sich nicht nur bis ins Frühjahr lagern, sie werden auch in der Regel nicht künstlich bewässert. Anders sieht es bei Kartoffeln aus Nordafrika aus, die zum Teil mit unwiederbringlichen Vorräten wie fossilem Grundwasser bewässert werden“, erläutert der Wetterauer Landrat.

Lokal einkaufen spart Wasser

Weckler rät deshalb dazu, möglichst regional einzukaufen, weil allein schon der Transport erhebliche Ressourcen verbraucht. „Aus gesundheitlichen Gründen jedenfalls ist der Kauf von Mineralwasser, das über tausende von Kilometern in die Wetterau transportiert wurde, wenig sinnvoll. Wasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel. Wer sich gesund ernähren will, braucht dafür keine sündteuren Lifestyle-Produkte in Designer-Flaschen. Das Wasser aus der Leitung pur oder mit Kohlensäure aufgesprudelt ist völlig ausreichend, ökologisch und gesund“, sagt Landrat Weckler, der gerne zu selbst aufgesprudeltem Leitungswasser greift.

veröffentlicht am: 19.03.2020

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