Kreisverwaltung Wetterau

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Die Ausbildung schaffen

Eine Personengruppe. Fünf Männer und eine Frau sitzen an einer Tischreihe und unterzeichnen Dokumente. Dahinter stehen vier Frauen.

Die Schulleiter der Beruflichen Schulen in Nidda, Büdingen, Butzbach, der Johann-Philipp-Reis-Schule Friedberg und der Beruflichen Schulen am Gradierwerk in Bad Nauheim unterzeichnen zusammen mit Erster Kreisbeigeordneter Becker-Bösch die neue Vereinbarung.

Das Land Hessen fördert in der Wetterau seit 2016 das Projekt „Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuABB)“. Fünf Berufsschulen haben kürzlich die neue Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Erste Kreisbeigeordnete Becker-Bösch betont die Wichtigkeit des Landesprogramms.

Das Landesprogramm Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschulen (QuABB) ist ein landesweites Unterstützungssystem für Ausbildungen in Krisen. Um Ausbildungsabbrüchen entgegenzuwirken werden Ausbildungsbegleiter und -begleiterinnen gefördert. Gemeinsam mit den Auszubildenden, deren Eltern, dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule werden Ursachen und Anlässe des Konflikts analysiert und Lösungsansätze, die auf die Lebenswelt der Betroffenen ausgerichtet sind, entwickelt.

Der Wetteraukreis ist seit Januar 2016 ein QuABB-Standort und beteiligt sich zudem an der Ko-finanzierung des Projektes. Das Berufsbildungswerk Südhessen (bbw) setzt die Ausbildungsbegleitung um. Die Projekt-Förderung des Landes Hessen erfolgt aus Mitteln der Europäischen Union - Europäischer Sozialfonds, des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

Die Beruflichen Schulen in Nidda, Büdingen, Butzbach, die Johann-Philipp-Reis-Schule Friedberg und die Berufliche Schule am Gradierwerk Bad Nauheim haben nun die neue QuABB-Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Alle fünf Schulen wollen einen wirksamen Beitrag dazu leisten, möglichst allen jungen Menschen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben zu ermöglichen.

Mit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung verpflichten sich die beruflichen Schulen und das bbw, gemeinsam dafür zu sorgen, dass möglichst viele Auszubildende ihr Ausbildungsziel erreichen. Auftretende Schwierigkeiten und Probleme sollen gemeinsam angegangen und aufgelöst werden. Auch Betriebe sollen bei anhaltenden Schwierigkeiten und ernsthaften Konflikten mit ihren Auszubildenden unterstützt werden.

Ein weiteres gemeinsames Ziel ist die Stärkung der Präventionsarbeit. Durch die Weiterentwicklung von präventiven Maßnahmen sollen die verantwortlichen Akteure erste Anzeichen für Ausbildungsabbrüche erkennen.

„Jungen Menschen eine tragfähige und nachhaltige Zukunftsperspektive zu geben, das muss unser gemeinsames Ziel sein. Es ist zwingend erforderlich, dass wir jetzt Strukturen aufbauen, die nicht nur Problemlagen angehen, sondern diese von vornherein abwenden. Das Landesprogramm QuABB zielt genau darauf ab. Durch die Zusammenarbeit und Vernetzung aus Beruflichen Schulen, Berufsbildungswerk und Wetteraukreis bauen wir ein Netz auf, um junge Menschen zu stärken. Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist daher von enormer Wichtigkeit.“, betont Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

veröffentlicht am: 09.12.2019

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