Kreisverwaltung Wetterau

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Die Schweiz in einem Butzbacher Stadtteil

Die Wanderwege von Maibach und die Wandergruppe bei der Rast an der Jagdhütte

Gut 50 Interessierte erkundeten am vorvergangenen Sonntag zusammen mit Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch die Natur rund um den Butzbacher Ortsteil Maibach.

Mit ihren Stadtteilen zieht sich die Stadt Butzbach aus der Wetterau in den Taunus hinein. Insbesondere der kleine Ortsteil Maibach sticht besonders durch seine Wälder und kleinen Bäche hervor. Bei der dritten Wanderung unter dem Motto „Fit und Gesund durch die Wetterau“ standen das idyllische Kleinod und seine abwechslungsreichen Wanderwege im Mittelpunkt.

Treffpunkt war am Freischwimmbad in Maibach, von dort aus ging es durch Wiesenwege und Felder hinein in den Maibacher Wald. Die so genannte Maibacher Schweiz ist geprägt durch ihre grün bemoosten beeindruckenden Felsformationen und das schmale Tal, gesäumt von lichtem Mischwald.

Die Wandergruppe verließ teilweise die gut angelegten Wanderwege und auf schmalen Steigen ging es mitten durch den Naturwald bis zur Jagdhütte, die 1921 erbaut wurde. Dort wurde bei einer regionalen Jause Rast gemacht.

Naturwald ist nicht ordentlich

Der Wald ist ein wichtiger Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Der größte Teil des Waldes wird dabei forstwirtschaftlich genutzt. Seit Jahrhunderten nutzt und verändert der Mensch den Wald. Eine nachhaltige Alternative stellt der Naturwald dar. „In einem Naturwald findet keine Pflege des Waldes durch den Menschen, genauer gesagt durch den Förster, statt. Daher sehen die Wälder auf den ersten Blick etwas unordentlich aus. Das gehört aber zu einem natürlichen Waldbild. Zudem stellt ein Naturwald einen attraktiven Lebensraum für viele Waldbewohner dar“, erklärt der ehemalige Förster Burkhard Krug den Wanderbegeisterten.

Auf dem Weg zurück nach Maibach wurden auch die Schäden an den Bäumen im Wald erkennbar. Holzeinschlag aufgrund Borkenkäferbefalls - einer der gefährlichsten Schädlinge in der Forstwirtschaft - und absterbende Bäumen waren der Wandergruppe ein sichtbares Zeichen für die Schädigung unserer Umwelt aufgrund vieler Faktoren.

„Fit und gesund in der Wetterau ist zwar das Motto aller meiner Wanderungen. Jedoch ist es bei aller Freude an der Bewegung auch immer ein Thema, wie wir mit unserer Umgebung, unserer Heimat und unserer Natur umgehen. Ich werbe für die Nachhaltigkeit in Forst- und Landwirtschaft, damit auch unsere Kinder und Enkelkinder unsere schöne Wetterau so genießen könne, wie wir heute“, so Stephanie Becker-Bösch.

Die nächsten Wanderungen finden statt am 22. September „Rund um den Wölfersheimer See“ und am 20. Oktober „Die Erkundung des Glaubergs“. Informationen zu den Wanderungen erteilt das Büro der Ersten Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch, Telefon: 06031/83-5013.

veröffentlicht am: 28.08.2019

15. und 16. Oktober: Fortbildung in der Ausländerbehörde

An beiden Tagen sind nur Kundengespräche mit einem bereits vereinbarten Termin möglich. Telefon: 06031/83-2535, Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail. Am Donnerstag, 17. Oktober ist die Fachstelle wieder von 7.30 Uhr bis 18 Uhr erreichbar.

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