Kreisverwaltung Wetterau

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Eine richtig nette Zeit im Café Kleeblatt

Zu Besuch im Café Kleeblatt: (zweiter von links, stehend) Torsten Hammann, Generalbevollmächtigter der AWO Hessen-Süd, daneben Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch und Prof. Manfred Thrun, ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter. Dahinter Rainer Fich, örtlicher AWO-Vorsitzender.

Die AWO hilft in vielen sozialen Bereichen. Im AWO-Treff in der Wiesengasse, mitten in Bad Vilbel, engagieren sich hauptamtliche, ehrenamtliche und freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für alle, die auf Unterstützung angewiesen sind und sind da, wenn Hilfe gebraucht wird.

Im Café Kleeblatt treffen sich jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Menschen mit Demenzerkrankung. Es wird gefrühstückt, gesungen und gebastelt. Grund genug für Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch und Torsten Hammann, Generalbevollmächtigter der AWO Hessen-Süd, der AWO Bad Vilbel einen Besuch abzustatten.

„Das breite Angebot der AWO Bad Vilbel ist symptomatisch für das große Engagement der Ortsvereine in der gesamten Wetterau. Neben dem Café Kleeblatt bietet der Ortsverein Bad Vilbel auch Ausflüge an, Mittagstisch, eine Näh- und Kreativwerkstatt, einen Seniorenclub und den Tanztreff. Die Etablierung der professionellen Schuldnerberatung für die Kommunen Bad Vilbel und Karben sind ein Zeichen für die Qualität der haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeiten hier in der südlichen Wetterau“, erläutert Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

Die Arbeiterwohlfahrt ist ein Mitmachverband, der aus rund 18.000 Mitgliedern in 19 Kreisverbänden und 200 Ortsvereinen besteht. Ziel ist es, für eine sozial gerechte Gesellschaft zu kämpfen und hierfür politischen Einfluss zu nehmen und die Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz in der praktischen Arbeit umzusetzen.

„Als AWO Hessen-Süd ist es uns wichtig, die große AWO Familie in den einzelnen Regionen nachhaltig zu etablieren. Hierzu gehört für mich vor allem, dass die durchaus unterschiedlichen Bedarfe dezidiert erfasst werden und passgenaue Angebote in den einzelnen Themenfeldern erarbeitet werden. Unsere Gesellschaft ist in sich nicht homogen, ein flächendeckend gleichgelagertes Angebot ist nicht zielführend“, so Torsten Hammann.

Zur Zukunft der haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeit waren sich Stephanie Becker-Bösch und Torsten Hammann einig: “Die AWO Hessen-Süd ist Betreiber von vier Alten- und Pflegeheimen in der Wetterau. Doch neben der vollstationären Versorgung älterer Menschen wird mehr und mehr der Wunsch nach Betreuung in einer Tageseinrichtung deutlich. Hier gilt es, ein Netz von Hilfen aufzubauen, vielleicht mit einem Sozialzentrum als Mittelpunkt im sozialen Quartier. Ziel sollte sein, dass alle Hilfen und alle Angebote aufeinander abgestimmt werden, um eine sinnvolle Zusammenarbeit zum Wohle der Menschen zu garantieren, denn sicher ist, dass unsere Seniorinnen und Senioren mit ihrer Lebensleistung unseren heutigen Lebensstandard erst ermöglicht haben. Wir sind es Ihnen schuldig, beste Rahmenbedingungen im Alter zur Verfügung zu stellen.“

Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch ergänzt: „Die Themen Wohnen im Alter mit den passenden Betreuungsangeboten und die Forcierung von Tagespflegeeinrichtungen im Wetteraukreis stehen auf meiner Agenda ganz weit oben. Mögliche Inspirationen für neue Konzepte können wir von unseren europäischen Nachbarn erhalten, wie zum Beispiel eine Tagespflege für ältere Menschen gemeinsam in einer Einrichtung mit einer Kindertagesstätte.“

Grundlage weiterer Gespräche wird der neu zu erstellende Altenhilfeplan des Wetteraukreises sein. Eine komplette Überarbeitung ist für 2018 vorgesehen.

„Gerne greife ich die Idee auf, bei der Erstellung dieses Planes auf die Kompetenzen unserer Träger, wie zum Beispiel der AWO Hessen-Süd zurückzugreifen“, verabschiedet sich Stephanie Becker-Bösch.

veröffentlicht am: 18.10.2017

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