Kreisverwaltung Wetterau

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Erweiterungsbau an der Singbergschule eingeweiht

Landrat Jan Weckler und Schulleiter Olaf Bogusch bei der Schlüsselübergabe

Auf den Tag genau 18 Monate nach dem ersten Spatenstich am 24. Februar 2017 hat Landrat Jan Weckler am Freitag, 24. August den Erweiterungsbau für die Schule und die Verwaltung eingeweiht. Zusammen mit Schulleiter Olaf Bogusch und Bürgermeister Eike See.

Sechs Klassenräume, zwei naturwissenschaftliche Räume mit einem Vorbereitungsraum, zwei Gruppenräume und ein Technikraum: Notwendig geworden war dieser Erweiterungsbau, weil die Singbergschule aus den Nähten platzt. Zur Freude von Landrat und Schuldezernent Jan Weckler, hat sich doch seit Einführung des Gymnasialzweiges vor neun Jahren die Singbergschule zur größten allgemeinbildenden Schule im Wetteraukreis entwickelt. „Die steigenden Schülerzahlen und die Oberstufe zeigen, dass die Singbergschule einen guten Ruf genießt und weiter auf einem guten Weg ist“, so Weckler.

Gestartet war der Gymnasialzweig an der Singbergschule im Schuljahr 2009/2010 mit 82 Schülerinnen und Schülern in der fünften Klasse. Die Oberstufe wurde zum Schuljahr 2015/16 eingeführt, die Schule wuchs jedes Jahr um eine Jahrgangsstufe an und in diesem Sommer wurde das erste Abitur abgenommen.

Passivbauweise und Photovoltaik-Anlage

Der Erweiterungsbau für die Schule wurde an die 2009 im ersten Bauabschnitt entstandene Erweiterung angebaut und ist nicht unterkellert. Er wurde im Passivhaus-Standard errichtet und erhielt auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage zur Stromversorgung.

Sechs Monate nach dem Spatenstich im Februar 2017 für den Schulanbau ging der Verwaltungsanbau an den Start, war doch mit steigenden Schülerzahlen auch der Bedarf an Verwaltungsräumen gestiegen: 188 Quadratmeter neue Bürofläche, das bestehende Lehrerzimmer wurde um rund 55 Quadratmeter erweitert, neben zwei zusätzlichen Büroräumen entstanden zwei Elternsprechzimmer und ein zusätzlicher Arbeitsgruppenraum.

Bis zur Fertigstellung der zahlreichen Baumaßnahmen wurden neue Containeranlagen aufgestellt. „Die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium und die Schulleitung der Singbergschule mussten viele verschiedene Baumaßnahmen auf dem Gelände aushalten“, sagte Landrat Jan Weckler bei der heutigen Einweihung. „Bis alle Gebäude und Räume endgültig fertig waren kamen wir nicht umhin, Container als Übergangslösung zu stellen.“ Dies war wegen des Gefälles auf dem Schulhof eine besondere Herausforderung. Die Fertigstellung zum ersten Schultag war daher nur knapp gelungen, denn die Container waren in der ersten Schulwoche zwar benutzbar, aber noch nicht komplett fertiggestellt.

Kosten für Verwaltungsbau und Schulanbau

Die Gesamtinvestitionen für den Verwaltungsbau betragen 970.000 Euro, 2,7 Millionen Euro werden für den dritten Bauabschnitt des Gymnasialzweigs ohne Einrichtungskosten gerechnet. Die Gemeinde Wölfersheim beteiligt sich mit knapp 500.000 Euro an den Baukosten. Weitere 1,8 Millionen Euro kommen aus dem kommunalen Investitionsprogramm.

veröffentlicht am: 27.08.2018

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