Kreisverwaltung Wetterau

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Förderung der Gemeinwesenarbeit in Friedberg und Butzbach

von links: Mathias Koch (Diakonisches Werk Wetterau), Christine Böhmerl (Leiterin des Amtes für soziale und kulturelle Dienste und Einrichtungen), Bürgermeister Dirk Antkowiak, Sozialdezernentin des Wetteraukreises Stephanie Becker-Bösch, Annika Raabe und Yalcin Can (Diakonisches Werk Wetterau).

Mit 126.228 Euro wird die östliche Friedberger Altstadt gefördert und mit 140.000 Euro die Soziale Stadt im Degerfeld in Butzbach. Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch konnte vor einigen Tagen einen Förderbescheid des Landes Hessen an Bürgermeister Dirk Antkowiak übergeben.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert das sozialintegrative Projekt im Rahmen der Gemeinwesenarbeit der Stadt Friedberg im Rahmen des Quartiersmanagements der östlichen Altstadt in den Jahren 2018 und 2019.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die soziale Arbeit im Fünf-Finger-Treff in den Jahren 2018 und 2019 fortgesetzt werden kann. Kommunikation und Austausch sind wichtige Mittel, um Familie zu stärken, Vorbehalte abzubauen und den Sozialraum zu stärken. Die soziale Arbeit im Quartier bedeutet deswegen auch, den Menschen Räume und Gelegenheiten zu eröffnen, um miteinander zu leben, voneinander zu lernen und sich gemeinsam für das Wohngebiet und die dort lebenden Menschen einzusetzen“, erläuterte Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch bei der Übergabe des Bescheides.

Die Altstadt in Friedberg

Sie gilt als sozialer Brennpunkt, viele Menschen dort sind von Armut betroffen oder bedroht. Nachbarschaftliche Kontakte, die in solch einer Situation unterstützend sein können sollen gestärkt und befördert werden. Die Angebote im Stadtquartier bekannt zu machen, die Bewohnerschaft an sie heranzuführen und die Akteure miteinander zu vernetzen, das ist eine Kernaufgabe der Koordinierungsstelle Fünf-Finger-Treff, dem stimmt Bürgermeister Dirk Antkowiak zu.

Das Degerfeld in Butzbach

Im Degerfeld in Butzbach steht auch an erster Stelle, die Beziehungen der Menschen im Stadtteil untereinander zu fördern und zu beleben, die Menschen miteinander in Kontakt und ins Gespräch zu bringen. Dies ist eine anspruchsvolle und nachhaltige Aufgabenstellung, denn das Degerfeld hat zu seinen „alteingesessenen Bewohnern“ durch das neue Wohngebiet im Süden des Stadtteils viele neue Bewohner hinzubekommen.

Hierbei hilft das neue Quartierszentrum, das als „soziale Mitte“ den neuen Treffpunkt für das Wohngebiet Degerfeld darstellt. Die Förderung in Höhe von 140.000 Euro ist, genauso wie in Friedberg, auf die beiden Jahre 2018 und 2019 verteilt.

veröffentlicht am: 09.08.2018

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