Kreisverwaltung Wetterau

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Gesucht: Ehrenamtliche Jugendschöffen und Jugendhilfsschöffen

Für die Amtszeit 2019 bis 2023 werden demnächst bundesweit die Schöffen und Jugendschöffen gewählt. Noch bis zum 20. April können dafür Wahlvorschläge und eigene Bewerbungen beim Fachbereich Jugend und Soziales abgegeben werden.

Die Jugendhilfeträger und politischen Parteien reichen Wahlvorschläge ein, „es kann sich aber auch jede Bürgerin und jeder Bürger um dieses Ehrenamt bewerben“, ermutigt Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

Schöffinnen und Schöffen sitzen nicht einfach nur „dabei“, sie üben ein ehrenamtliches Richteramt aus, genießen die gleiche Unabhängigkeit wie die Berufsrichterinnen und Berufsrichter und haben das Recht, Fragen an Angeklagte, Zeugen und Sachverständige zu stellen.

Welche Fähigkeiten brauchen Jugendschöffen?

Gesucht werden Männer und Frauen mit Erfahrung im erzieherischen Umgang mit jungen Menschen, mit Menschenkenntnis, sozialer Kompetenz, Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und reifem Urteilsvermögen.

Ehrenamtliche Richterinnen und Richter an Gerichtsprozessen zu beteiligen genießt in Deutschland eine lange Tradition. Sie vertreten das Volk, sollen dazu beitragen, Vertrauen in die Justiz zu erhalten und das Verständnis für die Strafrechtspflege zu fördern. Sie bringen Sachkunde, „gesunden Menschenverstand“ und Lebenserfahrung bei der Urteilsfindung ein.

Wer kann Schöffe werden?

Wer Deutscher im Sinne des Artikel 116 des Grundgesetzes ist, die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, mit Beginn der Amtsperiode zwischen 25 und 70 Jahre alt ist, bereits mehr als ein Jahr in seiner Gemeinde oder Stadt des Wetteraukreises wohnt, ausreichende deutsche Sprachkenntnisse aufweist und gesundheitlich geeignet ist, kann Schöffe oder Schöffin werden.

Ausnahmen: Zum Beispiel Personen, die wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt worden ist.

Ein Schöffenwahlausschuss am Amtsgericht entscheidet über die Vorschlagslisten und wählt dann die Schöffen.

Vorschläge können eingereicht werden beim Wetteraukreis, Fachbereich Jugend und Soziales, Fachdienst Jugendhilfe, Postfach 10 06 61, 61167 Friedberg. Weitere Informationen beim Fachdienst Jugendhilfe, Sylvana Rohm, Telefon: 06031/83-3203, oder bei Öffnet externen Link in neuem FensterParijus.

veröffentlicht am: 11.04.2018

Verwaltung zwischen den Jahren geschlossen

Ab dem 23. bis einschließlich 31. Dezember 2019 bleiben alle Dienststellen der Kreisverwaltung geschlossen. Ab dem 2. Januar 2020 sind die Kolleginnen und Kollegen wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zu sprechen.

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