Kreisverwaltung Wetterau

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Hebammen wünschen sich mehr Unterstützung

Von links: Dr. Reinhold Merbs (Leiter des Fachbereichs Gesundheit, Veterinärwesen und Bevölkerungsschutz), Sabine Particke, Silke Mehltretter, Katrin Heinson, Sandra Mauer, Alexandra Specka und Kim Spottog, erste und zweite Sprecherin der Kreisvereinigung der Hebammen.

Einmal im Jahr treffen sich die niedergelassenen Wetterauer Hebammen zur Dienstversammlung auf Einladung des Gesundheitsamtes im Kreishaus.

Bei der Hebammendienstversammlung werden auch immer langjährig tätige Hebammen geehrt: 25 Jahre im Dienst sind Saime Tekdemir, Heike Schaumburg, Sabine Pöscheko und Katrin Heinson. Auf 20 Jahre als Hebamme kann Sandra Mauer zurückblicken, auf 35 Jahre Silke Mehltretter und Sabine Particke.

Die Hebammen stellten fest, dass die Nachfrage nach Hebammendienstleistungen, wie Betreuung in der Schwangerschaft, Geburtsbegleitung und Betreuung in der Wochenbettphase zu Hause, weiter ansteigt. Einerseits steigen die Geburtenzahlen erfreulicherweise wieder an, andererseits nimmt die Zahl der in Vollzeit tätigen Hebammen, die auch das komplette Spektrum ihres Berufes abbilden, weiter ab. Anfragen von Bürgerinnen, die eine Hebamme suchen gehen auch beim Gesundheitsamt ein. Hier kann allerdings nur auf die derzeit aktiven Hebammen verwiesen werden.

„Die möglichen Gründe für die aktuelle Situation sind vielschichtig“, sagt Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch. „Einerseits muss die Attraktivität des Berufes für junge Menschen gesteigert werden, was etwa mit der Vergütung und den Arbeitszeiten etwas zu tun hat. Andererseits helfen vielleicht auch schon kleine, kommunal regelbare Erleichterungen etwas, wie zum Beispiel eine erweiterte Parkerlaubnis in der Innenstadt, um kurze Wege bei Hausbesuchen zu haben.“

veröffentlicht am: 26.06.2018

24. Oktober: Fortbildung in der Ausländerbehörde

An diesem Tag werden keine Kundengespräche stattfinden. Am Freitag, 25. Oktober ist die Fachstelle wieder von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr erreichbar.

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