Kreisverwaltung Wetterau

claim

In der Fachstelle Strukturförderung geht vieles auch digital

Eine Gruppe von drei Frauen und einem Mann steht auf der Außentreppe vor einem Gebäudeeiner Treppe

Das Team der Strukturförderung, von links: Anne Hielscher, Christina Braum, Desiree Albrecht und Fachstellenleiter Volker Matthesius.

Ob Corona oder nicht. Viele Projekte und Programme in der Kreisverwaltung laufen unabhängig von Pandemien und Lockdown, so etwa die Dorfentwicklung. Das sind Programme, die über mehrere Jahre gehen und ein anspruchsvolles Verfahren beinhalten.

Dorferneuerung, Regionalentwicklung, die Förderung von Wohnungsbau, Sport, Kreisstraßen und Radwege, das sind die thematischen Inhalte, mit denen sich die Fachstelle Strukturförderung des Fachbereichs Regionalentwicklung und Umwelt der Kreisverwaltung beschäftigt.

„Wir haben erlebt, dass nach dem Lockdown eine regelrechte Schockstarre bei den Antragstellerinnen und Antragstellern eingetreten ist. Dieser hat sich aber nach einigen Tagen wieder gelöst und seit Anfang April haben sich die meisten irgendwie mit dem Thema arrangiert, und momentan erleben wir, dass die Anträge wie zu normalen Zeiten eingehen“, sagt Volker Matthesius, Leiter der Fachstelle Strukturförderung.

Dorferneuerungsprogramme gibt es eine ganze Reihe im Wetteraukreis. Während die Programme für die Büdinger Stadtteile Michelau und Wolferborn, die Butzbacher Stadteile Fauerbach und Münster und die Reichelsheimer Stadtteile Blofeld und Heuchelheim dem Ende zugehen, sind die Dorfentwicklungsprozesse in Münzenberg, Glauburg, Ranstadt und Florstadt in vollem Gange. Zudem läuft derzeit ein Antrag aus Altenstadt, über den das Ministerium im Sommer des Jahres entscheiden wird.

„Die Beratung der Bürgerinnen und Bürger ist auf jeden Fall sichergestellt“, sagt Matthesius und verweist auf einen neuen Flyer „Dorfentwicklung im Wetteraukreis - Schritt für Schritt zur Förderung“, der in diesen Tagen veröffentlicht wurde und in den Kommunen ausliegt. In dem Flyer wird ausführlich erklärt, welche Maßnahmen gefördert werden, wie hoch der Zuschuss ist, welche Schritte bis zum Förderantrag gegangen werden müssen und was besonders zu beachten ist.

Reaktionen auf Corona

„Dorferneuerungsprogramme sind Konjunkturprogramme für die heimische Wirtschaft. In Reaktion auf die Corona-Pandemie haben wir in Absprache mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen abgestimmt, dass auch vor der öffentlichen Bewilligung in Absprache mit uns mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann“, sagt Matthesius. Damit soll das heimische Handwerk unterstützt werden. Wer bereits einen Bewilligungsbescheid hat, soll die bisher angefallenen Kosten mit dem entsprechenden Verwendungsnachweis zur Auszahlung beantragen. Diese Zuschüsse können dann in einem vereinfachten Verfahren zur Auszahlung gebracht werden.

veröffentlicht am: 21.04.2020

Wetteraukreis

Der Kreisausschuss

Fachdienst Kommunikation Europaplatz Gebäude B
61169 Friedberg

Ansprechpartner/in Michael Elsaß Telefon 06031 83-1400 Fax 06031 83-911400 E-Mail Michael Elsaß