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InnoTruck wirbt an der Singbergschule für MINT-Fächer

Besuch des InnoTruck an der Singbergschule. Von links: Sonja Litzenberger vom Staatlichen Schulamt, Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler und Schulleiter Olaf Bogusch.

Ständig werden im Bereich der Biochemie, der Biotechnologie oder der Informatik neue Erfindungen gemacht. Doch wird aus einer Erfindung eine Innovation? Welche Folgen hat die Innovation – welche sind positiv, welche negativ? Diesen Fragen stellt sich das Programm „InnoTruck“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das Station an der Singbergschule in Wölfersheim macht.

„Der Wohlstand unseres Landes ist ganz wesentlich auf den Erfolgen von Wissenschaft und Forschung aufgebaut, bei den Patentanmeldungen liegt Deutschland weltweit gesehen auf dem zweiten Platz. Um dieses hervorragende Ergebnis zu halten, ist es wichtig, dass wir auch in Zukunft ausreichend Nachwuchs in den sogenannten MINT Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) haben. Gleichzeitig ist es wichtig zu verstehen, dass nicht jede Innovation einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft hat, oder zumindest Risiken bestehen. Ich freue mich deshalb, dass die Bundesregierung mit dem InnoTruck nicht nur Lust aufs Erfinden macht, sondern auch die damit verbundene Verantwortung näher beleuchtet“, teilt der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Jan Weckler mit.

Eröffnet wurde der Besuch des InnoTruck an der Singbergschule mit einem Tag der offenen Tür. Dabei hatten neben Schülerinnen und Schülern auch interessierte Eltern und weitere Gäste die Möglichkeit, den InnoTruck zu besichtigen, verschiedene Versuche selbst auszuführen und Maschinen zu bedienen. Neben Schulleitung und Schuldezernent nahm auch Sonja Litzenberger als leitende Schulamtsdirektorin vom Staatlichen Schulamt für den Wetteraukreis und den Hochtaunuskreis an der Eröffnungsveranstaltung teil.

Schuldezernent Weckler lobte das Engagement der Singbergschule, den InnoTruck im Rahmen der Berufsorientierung in den Wetteraukreis zu holen. Vor allem die Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgangsstufen sollen die Möglichkeit erhalten, Versuche im InnoTruck durchzuführen.

Die Ausstellung in den Aufbauten eines vierzig Tonnen schweren LKW bietet auf 100 Quadratmetern und zwei Ebenen zahlreiche Informationen über Neuheiten aus der Welt der Technik. Beleuchtet werden außerdem verschiedene Berufsfelder, in denen an der „Technik für Morgen“ gearbeitet wird. Angeleitet werden die Schülerinnen und Schüler dabei von den beiden Wissenschaftlern Rene Nowak und Dominik Klinkenbuss. Damit sei das Erlebnis, die Naturwissenschaften zu testen und die praktische Arbeit auch außerhalb des Unterrichts kennenzulernen, für die Schülerinnen und Schüler besonders groß, so Schulleiter Olaf Bogusch.

Die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulkassen erhielten einen geführten Ausstellungsrundgang sowie anschließend ein Berufsorientierungscoaching. In Workshops kamen sie darüber hinaus mit zwei Technologien in Berührung, die für die Mobilität und die Energieversorgung in den nächsten Jahrzehnten wichtiger werden: Moderne Batterietechnik sowie Solarzellen, die aus organischen Materialien bestehen.

veröffentlicht am: 23.01.2018

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