Kreisverwaltung Wetterau

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Josef-Moufang-Schule - Grundstück sichert Weiterentwicklung

Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jan Weckler (links) besichtigt das neu erworbene Grundstück mit dem Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohnungsbau GmbH Nidda, Benjamin Balser, sowie der Schulleiterin Katja Bender.

Um die Beschulung bei wachsenden Schülerzahlen der Josef-Moufang-Schule im Ober-Schmitten, einem Stadtteil von Nidda, langfristig sicherstellen zu können, hat der Wetteraukreis nun eine Grundstückteilfläche von der Gemeinnützigen-Wohnungsbau GmbH Nidda (GWB) erworben.

Zum Vertragsabschluss über den Kauf des Grundstücks hat der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Jan Weckler das Grundstück gemeinsam mit Geschäftsführer Benjamin Balser von der GWB besichtigt. „Der Kauf des Grundstücks ist notwendig geworden, damit der Wetteraukreis mögliche Optionen für eine räumliche Erweiterung der Schule nutzen kann“, erläutert Weckler.

Hintergrund des Ankaufs ist, dass die Prognosen für die kommenden Jahre einen stetigen Anstieg der Schülerzahlen zeigen: im laufenden Schuljahr 2017/2018 besuchen 88 Schülerinnen und Schüler die Josef-Moufang-Schule in vier Klassen. Bis zu 118 Schülerinnen und Schüler würden es der Prognose nach im Schuljahr 2021/2022 sein, in der Folge sind weitere Klassenbildungen zu erwarten. Auf dem aktuellen Bestandsgelände der Schule sind dafür keine Erweiterungsmöglichkeiten vorhanden. Weiterer Raumbedarf ergibt sich auch aus der Aufnahme der Schule in das Profil 1 des Ganztagsprogramms des Landes zum aktuellen Schuljahr.

Ausdrücklich dankte Weckler in diesem Zusammenhang dem Geschäftsführer der Niddaer Wohnungsbaugesellschaft. Von Beginn an seien konstruktive Gespräche geführt worden, der angebotene Kaufpreis entspricht dem Quadratmeterpreis für an der Schule angrenzendes Bauland. Sowohl Balser als auch Weckler freuten sich, dass eine räumliche Weiterentwicklung der Schule dadurch grundsätzlich möglich werde.

Im gesamten Niddaer Stadtgebiet erwartet der Wetteraukreis in den kommenden Jahren einen Anstieg der Schülerzahlen. Um nicht an allen Schulen bauen zu müssen, wurden die Schulleitungen der Grundschulen kürzlich zu einem gemeinsamen Workshop in das Friedberger Kreishaus eingeladen. „Für die Schulentwicklung ist es sinnvoll, alle Grundschulen im Stadtgebiet mit einzubeziehen. In einigen Fällen könnte sich auch eine Schülerlenkung als richtiges Mittel erweisen. Hier legen wir besonderen Wert darauf, die Schulleitungen frühzeitig mit einzubeziehen und ihre Einschätzungen zu hören“, so Weckler zum Vorgehen des Schulträgers.

Aktuell prüft der Fachbereich Bildung und Gebäudewirtschaft des Wetteraukreises die Erweiterungsmöglichkeiten der Schule. Mit dem nun erworbenen Grundstück hat sich der Kreis Optionen für die Weiterentwicklung gesichert.

veröffentlicht am: 13.03.2018

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