Kreisverwaltung Wetterau

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Kein Traumberuf aber ein Beruf mit Zukunft

Foto: pixabay

Altenpflege ist eine Wachstumsbranche. Was aber tun, wenn der Fachkräftebedarf zwar steigt, das Interesse von Schulabgängern für eine Ausbildung aber eher gering ist? Wie kann in der Region Wetteraukreis darauf reagiert werden? Das Öffnet externen Link in neuem FensterNetzwerk SchuleBeruf stellt sich dieser Frage, am 6. November von 14 bis 17:30 Uhr im Kreishaus in Friedberg.

"Es gab Maßnahmen, die Kranken- und Altenpflege attraktiver zu machen und es gibt das Pflegeberufegesetz, das 2020 in Kraft tritt. beschlossen. Die Frage ist, ob diese Informationen geeignet sind, Schulabgänger/innen für eine Ausbildung in der Pflege zu interessieren und sie zu motivieren, eine Ausbildung in einem Pflegeberuf zu ergreifen“, sagt Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

Bei der Öffnet externen Link in neuem FensterVeranstaltung am 6. November gibt es Informationen zu Zahlen, Daten, Fakten aus dem Pflegemonitor und zur Pflegeausbildung im Wandel. Konkrete Ansatzpunkte in Hessen und in der Wetterau werden in drei Foren diskutiert. Dort werden das Projekt „Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft“, das hessische Modell der Ausbildung als Altenpflegehelfer-/in ohne Hauptschulabschluss und die Erfahrungen von Auszubildenden in Pflegeberufen in den Fokus genommen.

Die Zielgruppe: professionelle und ehrenamtliche Akteure im Übergang Schule-Beruf Wetterau, in der dualen Ausbildung und im Projekt OloV (aus den Bereichen Schule, Berufsschule, Bildungsträger, Betriebe, Jugendhilfe, freie Träger, Arbeitsagentur, Jobcenter) sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Drei Foren zu drei Themen

Der Wetteraukreis ist ausgewählter Modellstandort im Programm „Sozialwirtschaft integriert“. Das Projekt „Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft“ wird seit 1. Oktober mit den beiden Bildungsträgern FAB und RDW und Kooperationspartnern umgesetzt. Dieses Forum gibt Infos zum Konzept und dem aktuellen Stand der Umsetzung. Diskutiert wird, welche neue Chance das Projekt für Schulabgänger/innen eröffnet.

Ein weiteres Modellprojekt ist „Hauptschulabschluss und gleichzeitig die Ausbildung in der Altenpflegehilfe“. In der Landesinitiative „Pflege in Hessen integriert!“ wird der Personalbedarf in der Pflege und die berufliche Integration von Flüchtlingen miteinander verknüpft. Ein Teil der Initiative ist das Modell „Integrierte Bildungsmaßnahme zur Berufsvorbereitung in Teilzeitform und Ausbildung zur Altenpflegehelferin/zum Altenpflegehelfer in Teilzeit“. Dadurch kann in zwei Jahren der Hauptschulabschluss und gleichzeitig die Ausbildung in der Altenpflegehilfe erreicht werden. Ob es auch ein Modell für die Wetterau wäre, wird in diesem Forum diskutiert.

Was motiviert junge Menschen für eine Ausbildung in der Pflege? Die Ausbildungszahlen in Hessen sind im Bundesvergleich sehr hoch. Was gab den Ausschlag dafür, eine Ausbildung in einem Pflegeberuf zu wählen? Und wie beurteilen die Azubis dies heute? Welche Erfahrungen haben sie gemacht und welche wollen sie weitergeben? Auszubildende aus Pflegefachberufen sind die Referenten in diesem dritten Forum.

Anmeldung und Information: Wetteraukreis, Fachbereich Jugend und Soziales, Fachstelle Jugendarbeit, Telefon: 06031/83-33 15 oder -18. Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail.

Die hessenweite Strategie OloV wird gefördert von der Hessischen Landesregierung aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, des Hessischen Kultusministeriums und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds.

veröffentlicht am: 29.10.2018

24. Oktober: Fortbildung in der Ausländerbehörde

An diesem Tag werden keine Kundengespräche stattfinden. Am Freitag, 25. Oktober ist die Fachstelle wieder von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr erreichbar.

Wetteraukreis

Der Kreisausschuss

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