Kreisverwaltung Wetterau

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Kreis bei Beschäftigung von Schwerbehinderten vorbildlich

Landrat Jan Weckler zusammen mit der Schwerbehindertenbeauftragten der Kreisverwaltung, Ilona Maier.

Menschen mit Behinderung in Lohn und Brot zu bringen, ist eine wichtige Aufgabe, die alle Arbeitgeber angeht. Der Gesetzgeber schreibt eine Quote von fünf Prozent für Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung vor.

„Der Wetteraukreis erfüllt diese gesetzliche Quote um mehr als das Doppelte“, stellt Landrat Jan Weckler fest. Nach den gesetzlichen Vorgaben müsste der Wetteraukreis genau 58 Arbeitsplätze für Menschen mit Schwerbehinderung bereitstellen. „Tatsächlich haben wir 128 Plätze mit Menschen mit Behinderung besetzt“, sagte Landrat Weckler im Gespräch mit der Schwerbehindertenbeauftragten der Kreisverwaltung Ilona Maier.

Ilona Maier hat im Juni des vergangenen Jahres ihr Amt übernommen und lobt den Wetteraukreis als vorbildlichen Arbeitgeber in Sachen Beschäftigung von Schwerbehinderten. „Menschen mit Schwerbehinderung wollen keine Vorteile, aber auch keine Nachteile durch ihre Behinderung. Sie wollen genauso angesehen werden wie Menschen ohne Behinderung“, sagt Maier, die selbst schwerbehindert ist und sich für Kolleginnen und Kollegen engagieren will. „Berufstätigkeit prägt Selbstbewusstsein und stärkt das Selbstvertrauen. Die Chance, arbeiten gehen zu dürfen, ist für viele Menschen mit Schwerbehinderung ungemein wichtig“, weiß Maier.

In der Kreisverwaltung greift man auf das Modell des Berufseingliederungsmanagements (kurz BEM) zurück, bei dem Personalabteilung, Personalrat und Schwerbehindertenvertretung gemeinsam mit Beschäftigten mit Schwerbehinderung nach Lösungen für Probleme am Arbeitsplatz suchen. Es ist wichtig, dass mehr miteinander gesprochen wird, damit Probleme erst gar nicht entstehen.

„Wir finden für jedes Problem eine Lösung“

„Für Probleme lassen sich immer Lösungen finden. Ob Versetzungen oder technische oder organisatorische Hilfen, es gibt viele Möglichkeiten, auch Menschen mit Schwerbehinderung einen Arbeitsplatz zu sichern“, ist die Schwerbehindertenbeauftragte überzeugt. Dabei arbeitet der Wetteraukreis auch eng mit dem Integrationsfachdienst des Diakonischen Werkes und dem Integrationsamt des Landeswohlfahrtsverbandes zusammen. Eine fruchtbare Zusammenarbeit, die allen Beteiligten dient, „denn wir haben die Erfahrung gemacht, dass auch Menschen mit Behinderung keineswegs eine geringere oder schlechtere Arbeitsleistung bringen als Menschen ohne Behinderung“, so Landrat Weckler.

veröffentlicht am: 19.04.2018

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