Kreisverwaltung Wetterau

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Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch tritt ihr Amt an

Der Terminkalender von Kreisbeigeordneter Stephanie Becker-Bösch ist schon bis Mitte Dezember prall gefüllt.

Am 12. Oktober 2016 hat der Kreistag Stephanie Becker-Bösch zur hauptamtlichen Kreisbeigeordneten des Wetteraukreises gewählt. Ihr Amt hat sie allerdings erst zwei Wochen später angetreten. „Als Rechtsanwältin hatte ich noch einige Arbeiten abzuwickeln. Das wollte ich auf jeden Fall erst beenden, bevor ich etwas Neues anfange.“

Gründlichkeit ist ein Markenzeichen von Stephanie Becker-Bösch. Beharrlich arbeitet sie sich in ihre Themen ein. Das Soziale war schon immer ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt als Fachanwältin für Familienrecht, aber auch als Abgeordnete des Wetterauer Kreistages, dem sie seit 2001 angehörte.

Von 2011 bis 2016 führte sie die Sitzungen als Kreistagsvorsitzende. „Bei dieser Gelegenheit habe ich die Kreisverwaltung natürlich noch besser kennengelernt und als erste Bürgerin des Kreises viele Repräsentationstermine übernommen.“ So war der Übergang von der Selbstständigkeit hin zur Sozialdezernentin nicht weit.

Das ehemalige Büro der Sozialdezernenten Joachim Pollmar, Bardo Bayer und Ottmar Lich wurde zwischenzeitlich als Sitzungsraum genutzt und jetzt von ihr bezogen.

Ein Teller mit Naschwerk steht auf dem Tisch, an dem die Besprechungen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stattfinden werden. „Ich brauche die Nervennahrung und habe gemerkt, dass es oftmals die Situation entspannt, wenn man sich etwas Süßes gönnt.“

Ein Werk des Friedberger Künstlers Bernhard Siller hängt an der Wand. Das multiple Objekt schmückte jahrelang das Kreisausschusszimmer und lässt sich durch bewegliche Platten immer neu arrangieren. „Ich finde das ein gutes Symbol für die wechselnden Anforderungen, denen wir jeden Tag gegenüberstehen.“ Eine lila blühende Orchidee und eine große Palme sind die ersten Pflanzen in dem Büro, es werden sicherlich noch mehr, aber das hat noch Zeit. Zunächst einmal stehen viele Termine auf der Tagesordnung.

In einer großen Dienstbesprechung hat sich Stephanie Becker-Bösch den fast 20 Führungskräften im größten Fachbereich der Kreisverwaltung vorgestellt. Fast 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Fachbereich Jugend und Soziales sowie im Jobcenter tätig. Mehr als die Hälfte des 400 Millionen Euro umfassenden Kreisetats werden hier verwaltet. „Ich will mit Ihnen etwas gemeinsam erreichen für die Menschen in der Wetterau“, sagte die Sozialdezernentin und bezeichnete sich als Teamplayer, die gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ideen entwickeln und umsetzen will.

Am Nachmittag stellte sie sich den Kolleginnen und Kollegen in der Pfingstweide vor und besuchte anschließend die Beiratssitzung des Jobcenters, um danach in der Jugend- und Sozialhilfekommission den Sozialhaushalt zu erläutern.

„Die nächsten Wochen werde ich dazu nutzen, wichtige Akteure in der Soziallandschaft der Wetterau zu treffen, um mich mit ihnen über zukünftige Perspektiven zu unterhalten“, sagt Stephanie Becker-Bösch, die insbesondere in der Jugendhilfearbeit neue Akzente setzen will. „Zuerst einmal will ich mir aber ein breites Meinungsbild verschaffen, denn nur wer ausreichend zuhört, erfährt, worum es den Beteiligten wirklich geht.“

veröffentlicht am: 03.11.2016

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