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Kreisstraße 197 zwischen Dauernheim und Ober-Mockstadt

Zufriedene Gesichter, endlich beginnt der Ausbau der K 197. Von links: Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel, Kai Schmid t und Jörg Schlosser von der bauausführenden Firma, Edgar Biermann von der Bauverwaltung der Gemeinde Ranstadt, Landrat Joachim Arnold, Ulrich Hansel, Regionaler Bevollmächtigter Mittelhessen von Hessen Mobil und Uwe Kaufmann, Erster Beigeordneter der Gemeinde Ranstadt beim ersten Spatenstich am heutigen Freitag.

„Die Kreisstraße 197 zwischen den Ranstädter Ortsteilen Dauernheim und Ober-Mockstadt ist nicht nur sehr schadhaft, sondern auch sehr schmal und in der Linienführung nicht mehr zeitgemäß. Nicht zuletzt deshalb ist die Strecke für Lkw über 7,5 Tonnen gesperrt“, so Landrat Joachim Arnold beim Ersten Spatenstich.

Noch in diesem Jahr wird die Kreisstraße auf eine Länge von 1,1 Kilometern ausgebaut und die Fahrbahn auf sechs Meter verbreitert, hinzu kommt rechts und links eine Bankette von jeweils 1,5 Meter Breite. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, soll zudem ein gefährlicher Kurvenbereich begradigt werden. Parallel zu den Bauarbeiten wird die Gemeinde Ranstadt die Wasserleitung umlegen beziehungsweise neu verlegen. „Ich bin froh, dass der gefährliche Straßenabschnitt jetzt entschärft werden kann“, freut sich Landrat Arnold zu Beginn der Bauarbeiten am heutigen Freitag (7. April 2017). „Zudem wird im Rahmen der Bauarbeiten an der Einmündung Richtung Dauernheim eine Radwegequerung hergestellt.“

Ranstadts Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel zeigte sich sehr erleichtert, dass die Arbeiten nun endlich beginnen. „Wir haben so lange auf diesen Ausbau gewartet. Die ersten Planungen reichen bis in das Jahr 1970 zurück.“

Keine zusätzliche Flächenversiegelung

Durch die Begradigung der Strecke wird die Straße insgesamt etwas kürzer. Dadurch kann mehr Fläche entsiegelt werden als durch den Neubau versiegelt wird. „Vor allem aber wird der Begegnungsverkehr, etwa von Bussen, deutlich entschärft“, unterstreicht Ulrich Hansel, Regionaler Bevollmächtigter Mittelhessen von Hessen Mobil.

Die Gesamtkosten betragen rund 1,1 Millionen Euro. Der Anteil des Wetteraukreises beträgt rund 870.000 Euro, von denen rund zwei Drittel mit Bundesmitteln gefördert werden.

Die Arbeiten werden in insgesamt vier Bauabschnitten unter Vollsperrung durchgeführt. Dabei wird allerdings gewährleistet, dass die landwirtschaftlichen Betriebe auf der Strecke erreicht werden können. Während der Bauarbeiten erfolgt die Umleitung über Ranstadt. Wenn die Witterung mitspielt, könnten die Bauarbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Offizieller Baubeginn ist der 18. April, in der Woche vor Ostern werden aber schon die ersten Bauvorbereitungen getroffen.

veröffentlicht am: 07.04.2017

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