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Landrat Weckler besucht Fossmineum in Ortenberg-Selters

Landrat Jan Weckler (rechts) zusammen mit Museumsleiter Wolfgang Wilhelm (Mitte), Ortenbergs Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring mit ihrem Sohn Frederik.

Als viertes und letztes Museum in diesem Winter hatte Landrat Jan Weckler zu einem Besuch des Fossmineums, des Fossilien- und Mineralien-Museums, in der Hauptstraße, in Ortenberg/Selters, eingeladen. Betrieben wird es in privater Regie von Wolfgang Wilhelm, der die meisten Exponate auch selbst gesammelt hat.

Gut 20 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung von Landrat Weckler am letzten Sonntag und sie bereuten es nicht. Wolfgang Wilhelm versteht es wunderbar, seine Begeisterung für Jahrmillionen alte Mineralien und Fossilien auf andere zu übertragen. „Sie laden die Besucherinnen und Besucher zu einer Zeitreise in die Erdgeschichte ein, spannend aufbereitet, anschaulich erläutert und zum Anfassen und Anschauen. Das ist wirklich sehr empfehlenswert“, dankte Landrat Jan Weckler dem Museumsbetreiber, dessen eigentlicher Beruf so gar nichts mit Erdgeschichte zu tun hat. Wolfgang Wilhelm war im bürgerlichen Beruf Buchhalter. Doch seine Begeisterung für die verschiedenen Erdzeitalter wurde schon früh bei ihm und auch seiner Ehefrau geweckt.

Die Begeisterung verspürt Wolfgang Wilhelm noch immer. „Auf kleinstem Raum gibt es in unserem Museum eine Vielfalt geologischer Besonderheiten, die man sonst nur selten findet.“ Besonders angetan hat es dem Mineralien- und Fossiliensammler das Bleichenbachtal. Bei der gut 20 Kilometer langen Wanderung von der Quelle bis zur Mündung streift man die Ablagerungen aus fast 290 Millionen Jahren der Erdgeschichte. Rotliegendes (250 bis 300 Millionen Jahre), Buntsandstein (200 bis 250 Millionen Jahre), das seltene Kaolin und natürlich der vulkanisch entstandene Basalt des Vogelsberges.

Landrat Weckler: „Museumsschätze wollen entdeckt werden“

„Die Wetterau hat viel zu bieten und ihre Museen beherbergen Schätze, die es zu entdecken gilt. Das ist das Ziel dieser Museumstouren, zu denen ich im Winter einlade.“ Weckler schloss ein positives Resümee der diesjährigen vier Museumseinladungen (Musikinstrumentenmuseum Lißberg, Weihnachtskrippen-Museum Nidda/Ulfa, Kunstgussmuseum Hirzenhain und das Fossmineum in Ortenberg/Selters). „Gerade die kleinen Spezial-Museen zeigen Schätze und Besonderheiten unserer Region. Insofern sind die Museen auch das Gedächtnis unserer Region und Teil unserer Identität“, so Landrat Jan Weckler.

veröffentlicht am: 18.02.2019

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