Kreisverwaltung Wetterau

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Mehr Grippekranke als vor Jahresfrist in der Wetterau

Aktuell sind 245 Wetterauerinnen und Wetterauer an Grippe erkrankt. Das geht aus einer Statistik des Kreisgesundheitsamtes hervor.

„Im gesamten vergangenen Jahr hatten wir 247 Grippefälle, so dass wir jetzt durchaus von einer erhöhten Zahl sprechen können, auch wenn die Zahlen in der Wetterau im Landesvergleich nicht besonders herausragen“, so Dr. Reinhold Merbs, Leiter des Fachbereichs Gesundheit, Veterinärwesen und Bevölkerungsschutz.

Eine Virusgrippe unterscheidet sich von einer herkömmlichen Erkältung, die landläufig gerne auch als „Grippe“ bezeichnet wird, dadurch, dass sie wie aus heiterem Himmel kommt. Mit ähnlichen Symptomen wie bei einer herkömmlichen Erkältung, die jedoch individuell viel intensiver und stärker wahrgenommen werden.

Häufige Anzeichen der Influenza sind Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, hohes Fieber, trockener Hustenreiz, Schüttelfrost, Mattigkeit, verstopfte oder laufende Nase. Hier ist Schonung dringend angesagt. „Wer diesen Rat nicht beherzigt und gar Sport treibt, riskiert, dass sich die Grippe zu einer Lungenentzündung ausdehnt oder andere Organe angegriffen werden“, so Dr. Merbs.

Auch die Öffnet externen Link in neuem FensterBundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt: „Eine Influenza ist eine ernsthafte, mitunter auch lebensbedrohliche Erkrankung und sehr ansteckend. Die Ansteckungsgefahr beginnt schon einen Tag nach Ausbruch der Grippe und ist bis zu einer Woche nach Auftreten der ersten Symptome gegeben.“

Ansteckung über Tröpfcheninfektion

Durch Husten, Niesen oder Sprechen mit Infizierten werden die mit dem Virus versetzten Tropfen in die Luft abgegeben und durch Nahestehende eingeatmet. Aber auch auf Türgriffen und Treppengeländern können sich Viren festsetzen und auf die Hände übertragen werden. Wer sich danach die Augen reibt, an Mund, Hand oder Nase fasst, hilft den Viren dabei, über die Schleimhäute in den Körper zu wandern. „Deshalb ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen A und O, um sich nicht mit den Grippeviren zu infizieren“, rät Amtsarzt Dr. Merbs.

„Ob jetzt noch eine Grippeimpfung sinnvoll ist, sollte jeder individuell mit seinem Hausarzt oder Hausärztin abklären. Spätestens ab Anfang März wird die Grippewelle von alleine wieder abebben“, vermutet Dr. Merbs.

veröffentlicht am: 27.02.2018

24. Oktober: Fortbildung in der Ausländerbehörde

An diesem Tag werden keine Kundengespräche stattfinden. Am Freitag, 25. Oktober ist die Fachstelle wieder von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr erreichbar.

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