Kreisverwaltung Wetterau

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Michael Wanka ist in der Schul-IT tätig

Als Mechatroniker und staatlich geprüften Techniker für Informationstechnik kam er zum Wetteraukreis, weil er aktiv an der Verbesserung der IT an Schulen mitarbeiten möchte. Foto: Adrian Nestoriuc

Bei der Ausstattung von Schulen mit neuester Soft- und Hardware sind viele verschiedene Akteure mit ihren unterschiedlichen Interessen beteiligt. Sie alle unter einen Hut zu bekommen ist die Aufgabe von Michael Wanka vom Fachdienst Schul-IT und Einrichtungen. Wir haben ihn bei seiner Arbeit begleitet.

Wir treffen ihn an einem Freitagmorgen vor einer Grundschule. Er hat einen Kollegen vom Hochbau mitgebracht, da die Ausstattung mit neuer Hardware auch Bauarbeiten nötig macht. Momentan sind Ferien, die Schule ist verschlossen. Doch kurz nach uns kommt auch die Schulleiterin mit ihrer Stellvertreterin. Sie schließt auf und wir gehen in die Schule.

Drinnen geht’s zunächst in einen Klassenraum. Dort eröffnet Michael Wanka der Schulleitung, welche Hardware die Schule künftig erhalten wird. Getroffen hat die Entscheidung die IT-Steuerungsgruppe des Wetteraukreises, die sich aus Vertretern des Wetteraukreises, des Medienzentrums, sowie des Staatlichen Schulamtes zusammensetzt.

Punkt für Punkt geht Wanka die einzelnen Soft- und Hardware-Pakete durch. Nicht alles, was die Schule beantragt hat wurde auch genehmigt. Dennoch ist die Schulleiterin insgesamt zufrieden. Die Schule erhält unter anderem zwei Notebookkoffer, mit denen die Lehrerinnen und Lehrer das Arbeiten mit IT spontan in den Unterricht einfließen lassen können, ein Umzug in einen Computerraum ist nicht mehr nötig.

Die Versicherung schreibt vor, dass die Notebooks außerhalb des Unterrichts in einem Raum untergebracht werden, zu dem nur wenige Personen Zugriff haben. Noch hat die Schule keinen Raum dafür festgelegt. Gemeinsam mit der Schulleitung und seinem Kollegen vom Hochbau inspiziert Michael Wanka deshalb nach dem Gespräch die einzelnen Räume im Schulgebäude. Ein Raum, der zunächst in Frage kommt, wird kurz darauf verworfen. Der Raum ist nicht ausreichend belüftet und wird im Winter schnell zu feucht. Die Feuchtigkeit wäre Gift für die sensiblen Geräte. Doch kurz darauf wird die Gruppe fündig. Ein Abstellraum, in dem bislang Musikinstrumente gelagert werden, eignet sich hervorragend, so dass sich die Beteiligten gemeinsam für diesen Raum entscheiden.

Anschließend geht die Tour durch die Räume weiter. Zur Nutzung der mobilen Endgeräte wurde beschlossen ein Gebäude-WLAN einzurichten. Doch die Suche nach einem Ort für den Accesspoint gestaltet sich schwierig. Da die Hauptverteilung in einem anderen Gebäude untergebracht ist, darf der Router nicht zu weit weg stehen. Die notwendigen Kabel würden sonst zu lang und der Datentransfer geschwächt. Doch nach einigem Suchen wird auch hierfür ein passender Raum gefunden.

Nach der Besichtigung der Räume erläutert Michael Wanka, wann die Schulen mit den neuen Geräten ausgestattet werden und die neue Software installiert wird. Diese Aufgabe übernimmt der Wetteraukreis nicht selbst, sondern hat sie an einen externen Dienstleister ausgelagert, der nicht nur die Geräte liefert, sondern auch für die Installation und den Support sorgt.

Die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister hat sich als vorteilhaft erwiesen. So gibt es einen zentralen Ansprechpartner und Michael Wanka und seine Kollegen müssen nicht jede einzelne Soft- und Hardware einzeln ausschreiben. Auch für die Schulen hat dies einen Vorteil, da sie bei Störungen einen zentralen Ansprechpartner haben.

Viele Gespräche und Planungen prägen den Berufsalltag

Neben der Grundschule, die wir an diesem Morgen besucht haben, ist Michael Wanka in diesem Jahr noch für rund 20 weitere IT-Projekte in Schulen des Wetteraukreises zuständig. Obwohl ein Austausch der Geräte nur alle fünf Jahre stattfindet, gibt es auch zwischendurch viel zu tun. Gerade jetzt, wo der Bedarf an Ganztagsangeboten zunimmt und die Schülerzahlen steigen findet an vielen Schulen eine Erweiterung des Medienangebots statt.

Im Schnitt vier Mal ist Wanka vom Start des Projektes bis zu seinem Ende an den Schulen. Da jeder Termin vor und nachbereitet werden muss, macht diese Arbeit einen großen Teil seines Berufsalltages aus. Daneben gibt er die Bestellungen beim IT-Dienstleister auf und koordiniert die Arbeiten des Hochbaus mit denen des Dienstleisters sowie den jeweiligen Roll-Out.

Als Quereinsteiger zum Beruf gekommen

Gelernt hat Wanka ursprünglich Mechatroniker bei einem großen Automobilzulieferer. Nach einer Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker für Informationstechnik war er mehrere Jahre als Systemadministrator tätig. Zum Wetteraukreis ist er gekommen, weil er aktiv an der Verbesserung der IT an Schulen mitarbeiten möchte. Als Schüler hat er selbst erlebt, wie wichtig eine zeitgemäße Ausstattung ist.

Die Arbeit in der Verwaltung war jedoch zunächst eine Umstellung. Viele Abläufe unterscheiden sich von denen in der freien Wirtschaft. Vieles wird gründlicher geprüft; Preise spielen bei einer Entscheidung eine deutlich größere Rolle, vieles muss aufwendig ausgeschrieben werden. Besonders schätzt er jedoch die kollegiale Zusammenarbeit im Team die ihm viel Freude bereitet.

veröffentlicht am: 30.08.2018

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