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Naturdenkmale in der Wetterau: Mammutbaum bei Nidda-Harb

Der Mammutbau ist ein schönes Fotomotiv, vor allem wenn ein Mensch neben dem Baumriesen steht

Der wahrscheinlich höchste Baum in der Wetterau hat amerikanische Wurzeln. Der Mammutbaum am ehemaligen Forsthaus Glaubzahl, bei Nidda-Harb, an der Straße nach Hungen, ist 40 Meter hoch und hat einen Stammumfang von mehr als sechs Metern.

Auf den ersten Blick wirkt der Baum etwas gerupft. „Wir haben unlängst einige trockene Äste entfernen müssen. Jetzt ist der Baum wieder vital und gesund und kann noch lange weiterwachsen“, so Dr. Tim Mattern, von der Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege des Wetteraukreises.

Wer glaubt, dass diese gigantischen Bäume schon ein biblisches Alter erreicht haben, täuscht sich allerdings gewaltig. Wahrscheinlich stammt das schöne Exemplar aus der gleichen Züchtung wie die Mammutbäume nordöstlich von Rainrod.

Hier ist das Alter ziemlich genau zu bestimmen. Der Riesenbaum Kaliforniens wurde 1895 in einem Garten in Griesheim bei Darmstadt ausgesät. 1899 kamen die zarten Pflänzchen nach Schotten und zum Forsthaus Glaubzahl.

veröffentlicht am: 16.08.2019

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