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Noch Restkarten für Wetterauer Mundartwettbewerb

Landrat Jan Weckler mit dem Wetterauer Plattschwätzer. Die von der Ortenberger Metallbildhauerin Ulrike Obenauer geschaffene Skulptur wird nach Publikumsentscheid an die drei besten Beiträge verliehen.

Am Samstag, 15. Juni 2019, treffen sich die Freunde der Wetterauer Mundart. 13 Männer und Frauen werden in dem Wettbewerb die Vielfalt der Wetterauer Mundart präsentieren. „Die Wetterauer Mundart muss erhalten bleiben. Sie ist ein Stück Kulturgut und Teil unserer Identität“, sagt Landrat Jan Weckler, der zu dem Wettbewerb nach Ortenberg-Gelnhaar einlädt.

Dass die Qualität der Vorträge stimmt, dafür bürgen die Erfahrungen der Teilnehmer. Mehrere haben schon Bücher in Mundart und über ihre Heimatgemeinde geschrieben, andere singen und musizieren auf Oberhessisch und treten regelmäßig vor Publikum und manche sogar im Fernsehen auf. Vorgetragen werden vergnügliche Geschichten, aber auch solche, die zum Nachdenken anregen. Vor allem aber sind sie alle ein Lob der Muttersprache.

13 Beiträge

Winfried Seipp aus Reiskirchen macht die Erfahrung, dass der Ruhestand allerhand unerwartete Konsequenzen hat. „Dest de mool!“ dieses und jenes machen, meint zumindest seine holde Gattin. Christa Schusser singt ein Loblied auf „Rockeboig in de Werreraa“ und Friedel Werner aus Butzbach/Ostheim gibt „Alldoagssprüch“ zum Besten. Brigitte Appel aus Büdingen lobt ihre Heimatzeitung und Yvonne Taddeo aus Ortenberg klagt: „Aich schwetzte kaan Dialekt“. Erika Nebeling aus Lahnau erzählt vom „geheimnisvolle Maadche“ und Liselotte Reuter weiß von einem ganz besonderen Treffen mit der „Fraa aus de Werrer-a“. Karin Bach aus Ulfa berichtet in ihrem Beitrag „Gurre!“ über den aktuellen Dorftratsch, während sich Chris Emig aus Geiß-Nidda über „Aich ern de Plumsklo“ erzählen wird. Olaf Kromm aus Gelnhaar hat schon Erfahrungen mit der Verkehrssünderkartei in Flensburg gemacht. In seiner Geschichte „De Landrot unn die Punkte“ erzählt er davon. „E’n Schatz“ sieht die Florstädterin Andrea Reinelt in ihrem Dialekt, wer wollte da widersprechen. Hans Theo Rosenbecker aus Bad Nauheim erzählt von einer Hochzeitsnacht, in der Braut und Bräutigam voreinander „Die Beichte“ ablegen. „Die Noacht im halber drei“ ist eine Geschichte von Peter Fuchs, die Reinhard Kammer aus Borsdorf erzählen wird.

Karten sind zum Preis von 8 Euro noch erhältlich

  • beim Info-Punkt der Friedberger Kreisverwaltung am Europaplatz, Gebäude A, Erdgeschoss,
  • im Landratsamt in Büdingen,
  • bei der Stadtverwaltung Ortenberg,
  • bei der Zweigstelle der Sparkasse Oberhessen in Ortenberg,
  • im „Alles in einem“-Laden in Ortenberg-Gelnhaar und
  • an der Abendkasse.
veröffentlicht am: 04.06.2019

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