Kreisverwaltung Wetterau

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Pflegestützpunkte sind Erfolgsmodelle

Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch mit Christina Keller, die zusammen mit Armin Auth von der Ortskrankenkasse den Pflegestützpunkt in Büdingen führt. Für den neuen Standort in Friedberg laufen derzeit die Einstellungsverfahren für die neuen Mitarbeiter.

Vor zehn Jahren hat der Bund mit seinem „Pflegeweiterentwicklungsgesetz“ den Weg zu Pflegestützpunkten geebnet. Danach hat das Land Hessen die Landkreise dazu bestimmt, einen Pflegestützpunkt einzurichten.

„Bis die Voraussetzungen vor Ort geschaffen waren, verging noch etwas Zeit. Dann wurde in Büdingen der erste Öffnet externen Link in neuem FensterPflegestützpunkt für die Wetterau eingerichtet. Das Besondere an den Pflegestützpunkten ist die enge Kooperation zwischen Pflege- und Krankenkassen einerseits und den Gebietskörperschaften andererseits. Das ist bundesweit eine einzigartige Kooperation mit einem guten Ergebnis. Die Pflegestützpunkte haben sich zum Erfolgsmodell entwickelt“, resümiert Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

Zu den Aufgaben der Pflegestützpunkte gehören:

  • Umfassende und unabhängige Auskunft und Beratung zu den Rechten und Pflichten nach dem Sozialgesetzbuch.
  • Koordinierung aller für die wohnortnahe Versorgung und Betreuung in Betracht kommenden gesundheitsfördernden, präventiven, kurativen, rehabilitativen und sonstigen medizinischen sowie pflegerischen Hilfs- und Unterstützungsangebote.
  • Vernetzung aufeinander abgestimmter pflegerischer und sozialer Versorgungs- und Betreuungsangebote.

Das Angebot der Pflegestützpunkte wird von vielen Menschen sehr gut angenommen, so gut, dass sich schnell herausstellte, dass ein Pflegestützpunkt für die Wetterau zu wenig ist. Seit einigen Wochen gibt es nun mit Standort Friedberg einen zweiten Pflegestützpunkt. Da ist der Wetteraukreis einer der ersten Landkreise mit zwei Pflegestützpunkten überhaupt.

„Es war nicht ganz einfach, die Finanzierung mit dem zweiten Pflegestützpunkt zu realisieren“, so Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch. Perspektivisch würden aber noch weitere Pflegestützpunkte gebraucht. „Angesichts der demografischen Entwicklung werden mehr pflege- und hilfebedürftige Menschen Unterstützung brauchen und darum wollen und müssen wir uns auch künftig stärker kümmern“, betont Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch.

Der Pflegestützpunkt Büdingen ist unter der Telefonnummer 06042/884-104 und der Pflegestützpunkt Friedberg unter der Telefonnummer 06031/83-3411 oder -3412 zu erreichen.

veröffentlicht am: 18.01.2019

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